In der vergangenen Woche haben uns gleich zwei groĂartige Blues-Musiker verlassen. Einst hatte Johnny Otis Etta James entdeckt. Otis starb am Dienstag letzte Woche und James nur drei tage spĂ€ter. Beide sind eine Legende und werden sicherlich ewig in Erinnerung bleiben. Etta James brannte sich vor allem mit ihrer Version des Liedes âAt Lastâ in die Köpfe der Menschen ein.
Als sie ein junges MĂ€dchen war traf Jamesetta Hawkins auf Johnny Otis. Er erkannte ihr Talent, förderte sie und riet ihr auch aus ihrem Vornamen den KĂŒnstlernamen Etta James zu machen. 1961 nahm sie das Cover des Songs âAt Lastâ auf. Obwohl das Lied bereits 20 Jahre alt war, machte Etta James daraus einen Welthit, der noch heute von Musikern gecovert wird und in unzĂ€hligen Filmen verwendet wurde.
In den 70er Jahren hatte James wie viele ihrer Kollegen mit Drogenproblemen zu kÀmpfen und ihre Karriere lieà nach. Im Laufe der Jahre danach wurde Etta James zu einer Legende des Blues und zu einem US-amerikanischen Klassiker. Im Alter von 74 Jahren starb sie nun in Los Angeles an Blutkrebs.
Sie sind die satirische Kultband schlechthin, die drei BrĂŒder Well der bayerischen Gruppe Biermösl Blosn. Seit ĂŒber drei Jahrzehnten begeistern sie ihr Publikum mit satirischen Versionen von bayerischer Volksmusik, messerscharfer Kritik und immer wieder einem Schuss Anarchie. Im vergangenen Sommer gaben sie jedoch ihre Trennung bekannt.
Am gestrigen Mittwoch spielten sie zum letzten Mal im Stadttheater FĂŒrth auf und hinterlieĂen begeisterte Fans. Immer wieder mussten die drei genialen Musiker Zugaben geben und man hatte fast den Eindruck, dass die Leute sie einfach nicht gehen lassen wollten.
Wie so hĂ€ufig an ihrer Seite: ein brillanter Gerhard Polt. Seit 1976 waren die drei BĂŒrder gemeinsam als die Biermösl Blosn unterwegs, doch in den letzten Jahren haben sie sich nach eigenen Angaben zunehmend âentfremdetâ. Daher beschlossen sie sich in Zukunft eigenen Projekten zu widmen.
Vor gut zwei Monaten hatte die Original-Besetzung der Band Black Sabbath noch stolz ihre Reunion verkĂŒndet. Damals machten Ozzy Osbourne, Tony Iommi, Geezer Butler und Bill Ward einen ziemlich fidelen Eindruck, doch nun wurden ihre PlĂ€ne durch eine schlimme Nachricht getrĂŒbt: Iommi ist an Krebs erkrankt!
Die Band teilte mit, dass es sich um Lymphknotenkrebs im FrĂŒhstadium handle. Der Gitarrist sei bereits in Ă€rztlicher Behandlung und zuversichtlich, die Krankheit zu besiegen. Trotzdem wolle man an den weiteren Reunion-PlĂ€nen festhalten. Iommi gilt als treibende Kraft der Band.
Mit Produzent Rick Rubin sind sie mit den Arbeiten am neuen Album von Black Sabbath beschĂ€ftigt. Die Produktion wurde jedoch in Iommis Heimat England verlagert, um dem Musiker die Situation zu erleichtern. Na dann, kann man Iommi wohl nur gute Besserung wĂŒnschen und auf das neue Album von Black Sabbath gespannt sein…
Der Superheld Batman hat Generationen von Kindern und Jugendlichen begeistert. Nach Comic-Heften, einer TV-Serie und Kinofilmen erobert die Fledermaus nun auch die BĂŒhne. âBatman Liveâ heiĂt eine gigantische Show, die groĂe Hallen in Gotham City verwandelt. Ab 11. Januar tourt das Spektakel durch Deutschland. Das Batmobil fĂ€hrt folgende Stationen an: Berlin, Frankfurt, Hamburg und Köln.
Wer sich ein klassisches Musical erwartet, wird beim Besuch der Show ĂŒberrascht sein. âBatman Liveâ ist weit mehr: Ein regelrechtes Spektakel mit zahlreichen Special Effects, waghalsigen Stunts, zauberhaften Illusionen, toller Akrobatik und Spannung pur. Mit ĂŒppigen BĂŒhnenbildern werden die Zuschauer an die geheimsten Orte von Gotham City entfĂŒhrt. Der dafĂŒr verantwortliche BĂŒhnenbildner Es Devlin hat zuvor Kulissen fĂŒr Shows der schrillen PopsĂ€ngerin Lady Gaga gestaltet.
Die Handlung von âBatman Liveâ orientiert sich stark an der Original-Story. MillionĂ€r Bruce Wayne verwandelt sich in den Superhelden Batman, um das Verbrechen in seiner Heimatstadt Gotham City zu bekĂ€mpfen. Dabei bekommt er es mit altbekannten Gegnern zu tun: The Riddler, Joker und Catwoman. Geschrieben hat die Story Allan Heimberg, der Autor einiger âSex and the Cityâ Folgen. Das ĂŒber die BĂŒhne rasende Batmobil wurde von Gordon Murray designt, der auch in der Formel 1 tĂ€tig war.
Der Aufwand der Show ist jedenfalls gigantisch. Wenn âBatman Liveâ von einer Stadt in die nĂ€chste fĂ€hrt, sind nicht weniger als 17 Lastwagen unterwegs. Das gröĂte zu transportierende Teil ist eine 30 Meter breite Leinwand. Zu erwarten ist, dass die Show ein neues Batman-Fieber in Deutschland auslöst. Die im Versandshop von âBatman Liveâ erhĂ€ltlichen Batman-KostĂŒme finden reiĂenden Absatz. Möglicherweise wird auf den groĂen UmzĂŒgen im Karneval die eine oder andere Fledermaus zu sehen sein.
Von 11. bis 15. Januar gastiert die Show in der O2 World in Berlin. Weitere Stationen sind Festhalle in Frankfurt am Main (25.1 â 29.1), die O2 World in Hamburg (22.2 â 26.2) und die Lanxess Arena Köln (7.3 â 11.3).
Was waren die Songs aus dem vergangenen Jahr, die den meisten Deutschen einfach nicht aus dem Kopf gehen wollten? Was waren die erfolgreichsten Alben? Diese Fragen hat nun das Marktforschungsunternehmen Media Control anhand der Chartplatzierungen beantwortet.
Den Hit des Jahres 2011 lieferte Jennifer Lopez mit âOn the floorâ. Auf Platz zwei finden wir Alexandra Stan mit âMr Saxobeatâ, gefolgt von Bruno Mars mit âGrenadeâ. Der beste deutsche Interpret war der DSDS-Gewinner Pietro Lombardi mit dem Song âCall my Nameâ, das auf dem fĂŒnften Platz landete.
Bei den Album-Charts 2011 liegen eindeutig die deutschen KĂŒnstler weit vorne. Ganze zwölf Musiker aus Deutschland finden sich hier in den Top20. Platz eins belegt noch die Britin Adele, deren Album â21â ganze 49 Wochen in den Top100 der deutschen Album-Charts war. Dahinter findet man jedoch direkt Udo Lindenberg mit âMTV Unplugged â Live aus dem Hotel Atlanticâ und Herbert Grönemeyer mit âSchiffsverkehrâ. Auf dem fĂŒnften Rang begegnet einem das Album des Jahres 2010 und zwar âGroĂe Freiheitâ von Unheilig.
Newcomer Tim Bendzko landet mit âWenn Worte meine Sprache wĂ€renâ auf dem 14. Platz, Rammstein mit âMade in Germany 1995-2011â auf Rang 16, Pietro Lombardi und âJackpotâ auf Rang 19 und Lena mit âGood Newsâ auf Rang 20.