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Archiv für die Kategorie ‘Musiktipp’

Langweiliger Lebenslauf oder top Biographie?

6. April 2010 Keine Kommentare

Viele Künstler aus dem Showbiz haben ja inzwischen eine Biographie veröffentlicht. Egal ob selbstgeschrieben oder nicht, oft ist diese nicht annähernd so erfolgreich wie ihr Hauptcharakter. Jetzt stellt man sich aber nicht gerade in die Buchhandlung, um in die ersten Kapitel reinzulesen und landet deshalb ab und an mal einen Fehlkauf.
Wie gut, dass es das Web 2.0 gibt, denn das Geld fĂĽr ein schlechtes Buch kann man sich jetzt sparen und lieber in Konzertkarten investieren ;-)

Liviato heißt das Zauberwort. Zwar ist die Seite noch relativ jung, deckt aber bereits die gängigsten Genres ab und bietet somit eigentlich Jedem etwas Passendes.

Das Prinzip ist denkbar einfach: Statt das Original zu kaufen und sich stundenlang durchzukämpfen, liest man binnen Minuten die Zusammenfassung.
Gefällt der erste Eindruck, kann man das Werk ja später noch kaufen ;-)

Einmal (kostenlos) angemeldet, kann man auch selbst Zusammenfassungen schreiben und die dafĂĽr erhaltenen
Punkte gegen tolle Prämien (z.B. Gutscheine für Amazon) eintauschen.

Lena Meyer-Landrut mit Rekordsturm in die Charts

24. März 2010 Keine Kommentare

Wer hätte gedacht, dass das Ganze solch ein Erfolg wird? Knapp zehn Tage nach ihrem Sieg bei „Unser Star für Oslo“ stürmt Lena Meyer-Landrut die Charts und so wie es aussieht ist halb Deutschland im Lena-Fieber.

So gelang ihr das, was in der ganzen Geschichte der deutschen Charts noch niemand vorher schaffte: Sie enterte mit gleich drei Songs gleichzeitig die Top 5. Ihr Song „Satellite“ schoss auf die eins. Die zwei anderen Titel, die sie in der Show gesungen hatte, zogen hinterher: „Bee“ erreichte Rang drei und „Love Me“ landete auf der vier. Ein absoluter Rekord! Bei den Download-Charts sieht es genauso aus: Dort belegen die drei Songs die vorderen drei Plätze.

Und, obwohl Lenas Mitstreiterin Jennifer Braun im Finale nicht gewann, kann sie auch nicht klagen. Ihr Song „I care for you“ belegt Platz zehn und ihre Versionen von „Bee“ und „Satellite“ die Plätze 21 und 32.

Gar nicht mal schlecht, Herr Raab! Wenn das Publikum in Oslo Lena nur annähernd so liebt wie wir Deutschen, haben wir wirklich keinen Grund zur Sorge! Ach ja, sie startet übrigens auf Platz 22 im Eurovision Songcontest

Lena Meyer-Landrut: Unser „Star für Oslo“ mit ihrem offiziellen Video

17. März 2010 Keine Kommentare

Seit Freitag kennen wir ihn, unseren Beitrag zum Eurovision Songcontest in Oslo. Und was für ein Beitrag! Lena Meyer-Landrut legte ja schon fast einen Durchmarsch zur Spitze hin. Vielen mag es so gegangen sein wie uns: Als wir Lena zum ersten Mal sahen, dachten wir, dieses Mädel muss einfach nach Oslo fahren und vor allem weiter Musik machen.

Sowieso war die gesamte Casting-Show „Unser Star für Oslo“ extrem gelungen und vor allem eine erfrischende Abwechslung zu dem sonstigen Casting-Mist, wo man man eh nur den Eindruck hat, dass die Kandidaten ausgenützt werden.

Hier ist es aber anders: Natürlich steckt auch hinter Raab und Co. ein Geschäft, aber sie waren eindeutig auf der Suche nach einem Talent, einem Musiker. Und alleine das war schon eine Wohltat, egal ob man den Sound nun mag oder nicht. Auch schön war, dass die Menschen echt wirkten und nicht so hochgestylt wurden. Kompliment!

Jedenfalls hoffen wir, dass Lena in Oslo mit ihrem Song „Satellite“ ganz weit kommt. Das offizielle Video zu dem Song gibt es bereits hier zu sehen. Und hier noch ein Interview mit der sympathischen Hannoveranerin:

Beverley Knight veröffentlicht neues Album

2. November 2009 Keine Kommentare

Beverley Knight Album CoverDavid Bowie, Prince, Paul McCartney und Michael Stipe verehren sie, Chaka Khan, Robin Gibb und Guy Chambers arbeiten begeistert mit ihr zusammen. Beverley Knight zählt seit ihrem Debüt-Album The B-Funk (1995) zu den großen Soul-Diven Englands, und mit drei MOBO-Awards, vier UK-Gold- und einem Platin-Album gehört sie zu den erfolgreicheren britischen Künstlerinnen. Mit 100 % präsentiert sie nun ihr sechstes Studio-Album, das am 04.12.2009 bei Hurricane Records/ADA Global/Warner Music erscheint.

100% Soul, 100% Talent und 100% Hingabe an die Musik – was seit 15 Jahren zu den untrennbaren Eigenschaften Beverley Knights gehört, findet in 100% seinen Kulminationspunkt, denn in den 13 Songs des Album finden Erfahrung und Leidenschaft zusammen. Die Liste der Kooperationspartner auf dem Album ist lang und hochwertig, denn nicht nur Robin Gibb und Chaka Khan unterstĂĽtzten Knight nach Kräften, auch einige der weltbesten Songwriter stellten ihr Können der Soul-Diva zur VerfĂĽgung: Als Produzenten fand Beverley Knight in Jam & Lewis die perfekte Verbindung, die bereits Stars von Janet Jackson ĂĽber Mariah Carey bis hin zu Usher zu Millionenerfolgen verhalfen. Weitere UnterstĂĽtzung kam von The Rural (Gym Class Heroes, Beyonce) und Bacon&Quarmby (Sugababes, Finley Quaye).

Zu den renommierten Songwritern, die Beverley zur Seite standen, gehören die mehrfach chart-toppende Songschmiedin und Novello-Award-Gewinnerin Amanda Ghost und Beverleys langjährige Co-Songwriter Jimmy Hogarth (Duffy, Adele) und Guy Chambers (Robbie Williams), der unter anderem fĂĽr den enorm kraftvollen Song Soul Survivor mitverantwortlich ist: „Als Guy und ich diesen Song schrieben, dachten wir, ‚Hey, Tina Turner könnte das gefallen’, aber dann dachte ich: ‚Tut mir leid, Tina, den werde ich fĂĽr mich selbst behalten’. Zunächst nahm ich den Song dann allein auf, aber ich wusste, dass noch eine weitere Dimension möglich war – und Chaka Khan war diese Dimension. Sie ist unglaublich!“

Kein Wunder, denn beide verbindet eine Gemeinsamkeit: Die Liebe zur Musik und die Stärke, auch gegen alle Widrigkeiten den Kopf hoch erhoben zu tragen und immer weiterzumachen. „Jeder weiß, dass es in einer Musik-Karriere Ebbe und Flut gibt“, so Beverley. „Stets werden Künstler hoch gelobt und wieder fallen gelassen. Das einzige, was Dir hilft durchzukommen ist die Liebe für das, was du tust. Vor 15 Jahren erschien meine erste Single Flavour Of The Old School, und heute bin ich mit sicherer als je zuvor.“

Es ist eine aufregende Reise, auf die Beverely sich vor 15 Jahren begeben hat. 14 Top-40-Hits in England, mehrere Nominierungen fĂĽr den Mercury Prize und BritAward lassen sich neben den bereits erwähnten drei MOBOs und Gold- und Platin-Alben zählen. 21 ausverkaufte Prince-Konzerte präsentierten Beverley Knight als herausragenden Support, sie teilte die BĂĽhne mit George Benson, Al Jarreau und Bryan Adams und trat fĂĽr Prominente wie Nelson Mandela. Muhammad Ali, Quincy Jones und 2005 sogar auf dem G8-Gipfel in St. Petersburg auf. Sie stand mit Musiq Soulchild, Jamiroquai und Redman im Studio und tourte mit Take That auf deren Comeback-Stadiontour, nachdem sie fĂĽr ihr Best Of-Album Voice – The Best Of Beverley Knight Platin erhalten hatte. 2007 konnte man sie mit Chaka Khan zusammen auf dem Montreux Jazz Festival erleben, wo sie von Quincy Jones mit Standing Ovations bedacht wurde.

JĂĽngst beschritt Beverley Knight gleich in zweifacher Hinsicht neue Wege: Sie grĂĽndete ihre eigene Record Company Hurrican Records, auf dem auch 100% erscheint, und startete ihre Kosmetik-Linie K – by Beverley Knight, die Kosmetikartikel speziell fĂĽr dunkelhäutige Frauen anbietet.

Was Beverley Knight anpackt, macht sie ganz – und sie gibt 100%, ob als erfolgreiche Geschäftsfrau oder mit ihrer wundervollen Stimme.

Beverley Knight „100 %“ erscheint am 04.12.2009 bei Hurricane Records/ADA/Warner Music.

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Villain Valet und sein erster musikalischer Hit: Wandering Heart

27. Oktober 2009 Keine Kommentare
Villain Valet - Wandering Heart

Villain Valet - Wandering Heart

Villain Valet? Villain – das bedeutet in erster Linie einmal „Bösewicht“ oder „Schurke“. Der Name ist aber in diesem Fall nicht Programm, denn hinter diesem Pseudonym verbirgt sich ein hoch talentierter Songschreiber und Interpret. Darüber hinaus ein sehr kultivierter und angenehm bescheidener Mensch. Roman, so sein bürgerlicher Vorname, war schon 18 Jahre alt, als er seine Gitarre zum ersten mal an einen elektrischen Verstärker einstöpselte. Dieses Erlebnis erschloss dem jungen Künstler eine völlig neue und bis dahin unbekannte Welt. Er konnte nun plötzlich Klangvisionen wirklich werden lassen, die zuvor höchstens in seiner Phantasie existierten.

Villain Valet sagt auch unumwunden, dass das Schaffen von Musik ihm den Seelenfrieden verschaffe. Das behaupten zwar viele Musiker und es ist eine beliebte und viel beschworene Phrase. Sitzt man Valet gegenĂĽber, dann ist man jedoch geneigt, ihm das mehr zu glauben als anderen.

Er wuchs ohne Vater auf und sein bisheriges Leben hat sich schon mehrfach von Grund auf geändert. Welche Umstände dafür verantwortlich waren und wie sich das genau abspielte, das lässt er nicht heraus. Man spürt aber unweigerlich einen Menschen vor sich zu haben, der es gewohnt ist, auf sich allein gestellt zu sein und selbstständig zu handeln.

Er verfolgt seine Ziele konsequent und lässt sich von einem Weg, den er sich einmal vorgenommen hat auch nicht so leicht abbringen. Seine Musik ist vielschichtig, interessant und manchmal auch aufwühlend. Seine Stimme sehr markant, souverän und druckvoll. Das Label Songhouse hatte einiges zu tun, um aus dem bisherigen Gesamtwerk, das vor Ideen nur so strotzte, einen Titel auszuwählen und dementsprechend zu produzieren, mit welchem das Publikum nicht gleich überfordert wird.

Platte Wahrheiten sind aber auch ganz und gar nicht Valets Ding, weswegen die Single „Wandering Heart“, angesiedelt durchaus im härteren Rock, als energetisch äußerst intensives Hörerlebnis angelegt wurde, das von vorn bis hinten Kraft und Eindringlichkeit durch Valets Stimme bezieht. Man darf hoffen, dass Publikum und Redaktionen ebenso begeistert reagieren, wie sämtliche Beteiligten an der Produktion. Kreative Musikschaffende wie Villain Valet fehlen in unserer Medienlandschaft nämlich an allen Ecken und Enden.

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