Am heutigen Donnerstag verleiht der Burda-Verlag in Wiesbaden den Medienpreis Bambi. Dieser wird bekanntermaßen in unterschiedlichen Kategorien vergeben. Der Bambi für Integration soll dabei in diesem Jahr an den Rapper Bushido gehen und dies ist für so manch einen bloßer Hohn.
So kritisierten unter anderem die Grünen, die Organisation Terre Des Femmes und der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg diese Entscheidung scharf. In den Augen von Burda sei Bushido ein Beispiel für gelungene Integration und sorge für gegenseitiges Verständnis zwischen sozialen Gruppen mit unterschiedlichen kulturellen Wurzeln.
Fast schon blanker Zynismus wie viele finden, denn Bushido ist auch für seine unter anderem gewaltverherrlichenden sowie schwulen- und frauenfeindlichen Texte bekannt. Laut den Grünen sei Bushido kein Beispiel für gelungene Integration, sondern eine erfolgreiche Kunstfigur, die auf dem Rücken von Minderheiten Geschäft macht.
Wenn am 26. Februar 2012 zum 84. Mal in Los Angeles die Oscars vergeben werden, dann sind nicht nur etliche Stars vor Ort, sondern auch einige wenige glückliche „Normalsterbliche“. Früher mussten diese um einen Platz am roten Teppich zu ergattern tagelang auf dem Bürgersteig kampieren. Heute kommt man etwas anders an diese begehrten Plätze.
Nach dem 11. September 2001 wurden auch die Sicherheitsvorkehrungen bei der Oscar-Preisverleihung verschärft. Seit 2003 muss man sich für einen Fan-Platz am roten Teppich online unter oscars.org/bleachers bewerben. Bis zu 20.000 Menschen aus aller Welt wollen auf den sogenannten „Bleachers“-Tribünen dabei sein um die Stars einmal hautnah zu erleben. Am Ende werden 700 von ihnen zu den Glücklichen zählen.
Noch bis zum 18. September kann man sich online bewerben. Das Los entscheidet wer dabei ist. Zunächst einmal werden jedoch die persönlichen Daten der Kandidaten geprüft bis diese dann im Januar erfahren, ob sie bei den Oscars zugegen sein werden. Die Teilnahme ist kostenlos. Im kommenden Jahr wird die Oscar-Verleihung im Kodak Theatre übrigens von Eddie Murphy moderiert. Na dann, viel Glück!
Berlin hat in diesem Monat mal wieder so viele Events zu bieten, da hat es die Music Week, in deren Rahmen auch die Messe Popkomm aktuell stattfindet, fast schon ein wenig schwer. Erst im letzten Jahr wurde die Messe neu aufgelegt. Dabei konzentriert man sich in erster Linie auf das Fachpublikum, jedoch natürlich gibt es auch einiges für den Musikliebhaber von nebenan zu sehen.
400 Aussteller tummeln sich auf dem alten Flughafen Tempelhof. Dabei liegen die Schwerpunkte, wie zu erwarten war, eindeutig auf dem Thema Digitalisierung, Downloads und Internetpiraterie. Wie gut ist die Musikbranche für die digitale Zukunft gerüstet? Darüber diskutiert das Fachpublikum noch bis zum Wochenende.
Musikfans kommen aber natürlich auch wieder in den Genuss von etlichen Konzerten, wie dem Berlin Festival mit James Blake, Beginner, Primal Scream und Suede. Am Ku’damm wird eine „Silent Disco“ eingerichtet, bei der die Tanzenden Kopfhörer tragen und etliche Workshops sollen Talenten Möglichkeiten geben sich Tipps zu holen. Das gesamte Programm, das in diesem Jahr eindeutig übersichtlicher gestaltet ist als 2010, findet ihr auf popkomm.de.
Kurz nach dem Eurovision Songcontest hatte Stefan Raab verkündet, dass er im kommenden Jahr nicht mehr den neuen Grand-Prix-Star für Deutschland suchen wolle. Seitdem wurde fieberhaft nach einem Nachfolger gesucht, der nun offenbar gefunden wurde. Thomas D von den Fantastischen Vier wird der neue Jury-Präsident und damit Raab-Nachfolger.
Stefan Raab hat ihn offenbar selbst vorgeschlagen und angeworben und Thomas D zeigte sich ziemlich begeistert. Er wollte schon immer einmal Präsident werden und nehme diese Aufgabe sehr Ernst. Na dann…
So werden 2012 ARD und ProSieben also wieder gemeinsam den deutschen Teilnehmer am ESC aussuchen. Dieses Mal geht es bekanntermaßen um „Unseren Star für Baku“. Wer teilnehmen möchte, kann sich übrigens ab sofort bewerben. Die Unterlagen dafür findet man auf tvtotal.de oder eurovision.de.
Für einen Musikliebhaber gibt es zumeist nichts Schlimmeres als wenn die heiß begehrten Tickets für ein Sommerkonzert seiner Lieblingsband oder eines Solokünstlers ausverkauft ist. Dies gleicht insbesondere im Sommer einer Katastrophe. Doch damit diese Situation nicht den so angenehmen Sommer ruiniert, können die Musikliebhaber auf zahlreiche Alternativen zurückgreifen, für die keinerlei Eintrittskarten im Vorfeld erforderlich sind. Im Folgenden werden einige von zahlreichen Alternativen dargeboten.
Neben dem klassischem Besuch eines Freibades, welches insbesondere an heißen Tagen eine Abkühlung und ein feuchtes Vergnügen verspricht, kann dieser Spaß auch in der freien Natur erlebt werden. Neben zahlreichen Badeseen bietet nahezu jede Stadt auch Baggerlöcher mit Liegeflächen an. Ein derartiges Tageserlebnis bereitet nicht nur Spaß, sondern ist ebenso kostengünstiger als eine Konzertkarte. Aufpeppen kann man das Ganze noch indem man einen Tragegrill einpackt (erhältlich im Baumarkt oder Versandhandel) und in der freien Natur eine Grillpause einlegt.
Wem es lieber ans Meer verschlägt, der kann auch einen Tag an Meer zum Beispiel nach Holland oder Belgien fahren. Ebenso können sich die spaßigen Musikliebhaber auch einmal am Wakeboardfahren versuchen. Zahlreiche Städte innerhalb Deutschlands wie zum Beispiel Langenfeld verfügt hier über derartige Wasserskianlangen.
Um dem Sommer den Rücken zu kehren kann als Gegenpol allerdings auch die Skihalle besucht werden. Eine kostenlose Alternative zum Konzert bietet ebenso auch eine Fahrradtour oder eine Fahrt mit Inlinern. Körperliche Betätigung hält nicht nur fit, sondern bereitet auch gute Laune. Auch eine Boottour über einen Fluss in Deutschland schafft Freude, sofern die Suchenden Schiffsfest sind. Minigolf oder ein Besuch in einen populären Freizeitpark können ebenso einen unvergesslichen Tag bescheren.
Wer nicht auf die Musik verzichten kann, der packt sich einen CD-Rekorder samt seiner Lieblingsmusik ein, damit erlangt man das gleiche Feeling wie auf dem Konzert und die sogar kostenlos. Neben den bereits vorgestellten Alternativen kann auch ein Besuch in einem Streichelzoo ein wahres Erlebnis sein. Abernteuerspielplätze können auch für Erwachsene ein wahres Vergnügen sein. Hier wird den Besuchern einen Tag ermöglicht in alte Kindheitserinnerungen zu schweben. Auch eine lustige Kneipentour mit den Freunden durch einer der schönen Großstädte kann eine lustige Alternative zum Konzert sein.