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Archiv für Juni, 2009

Bon Jovi unterstĂŒtzen die Menschen im Iran mit neuer Version von “Stand by Me”

30. Juni 2009 Keine Kommentare

Bei all den Meldungen um Michael Jacksons Tod gehen leider andere wichtige Nachrichten zum Teil unter. Doch gerade solche Dinge wie zum Beispiel die versuchte Revolution im Iran sollten nicht vergessen werden. Je mehr die breite Weltöffentlichkeit Stellung zu den VorfĂ€llen dort bezieht und sich u.a. auf die Seite der grĂŒnen Revolution stellt, desto mehr unterstĂŒtzt man die Menschen.

Dies haben nun auch Musiker wie Jon Bon Jovi und sein Bandkollege Richie Sambora erkannt und zusammen mit dem iranischen Musiker Andy Madadian einen Track zur UnterstĂŒtzung der iranischen Bevölkerung aufgenommen. Es handelt sich hierbei um eine neue Version des Ben E. King Klassikers “Stand by Me”.

Der Song soll nicht kommerziell vermarktet werden, sondern ist einzig und allein zum kostenlosen Downloaden und Weitergeben gedacht. Je mehr Leute ihn sich herunterladen um so mehr Aufmerksamkeit bekommen die Menschen im Iran. Eine gute Sache und zudem noch eine gute Idee, da die Iraner bei ihrer Revolution maßgeblich auf das Internet angewiesen sind.

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Übernimmt Justin Timberlake die Michael Jackson Konzerte?

29. Juni 2009 Keine Kommentare

Michael Jackson © Flickr/ MSMDer tragische Tod von Michael Jackson beschÀftigt seit Tagen die Medien und sogar das Internet hielt nach der Nachricht von seinem Tod kurz mit seinen Fans den Atem an. Und alle fragen sich nun, nicht nur wie und warum, sondern auch, was aus den geplanten 50 Konzerten im Juli in der Londoner o2-Arena werden soll.

Nun werden immer mehr GerĂŒchte laut, dass Justin Timberlake, fĂŒr den Michael Jackson DAS Idol war, gerade dabei ist, Kollegen zusammenzutrommeln um einen Teil der Konzerte zu retten. Stars wie Madonna oder Paul McCartney sollen mit von der Partie sein.

Das wĂ€re doch ein absolut adĂ€quater Abschied fĂŒr den King of Pop, nachdem er sich im wahrsten Sinne des Wortes fĂŒr diese Konzerte aufgeopfert hat…

FĂŒr den Konzert-Veranstalter AEG Live könnte diese Lösung wohl auch ein kleiner Trost sein, denn durch die ausfallenden Jacko Konzerte steht das Unternehmen vor einer Millionenpleite.

Naja, wir können also gespannt sein, was bei den PlĂ€nen von Timberlake und Co herauskommt. Sobald es etwas Neues gibt, werden wir selbstverstĂ€ndlich sofort darĂŒber berichten.

Michael Jackson ist tot! – Das Ende einer Musiklegende

26. Juni 2009 Keine Kommentare
Michael Jackson Streetart © Flickr/ stylespion

Michael Jackson Streetart © Flickr/ stylespion

Heute morgen wird es wohl allen, die irgendwelche Nachrichten gesehen oder gelesen haben, erst einmal die Sprach verschlagen haben: Der “King of Pop”, Michael Jackson, ist in der Nacht ĂŒberraschenderweise an einem Herzstillstand gestorben. Er wurde nur 50 Jahre alt.

Im Laufe seines Lebens hat Jacko Musikgeschichte geschrieben. Doch war dieses wohl nur von wenig GlĂŒck erfĂŒllt. Als Kind von seinem Vater zum Kinderstar geprĂŒgelt, als junger Mann dann eine Ikone fĂŒr jeden, dann die VorwĂŒrfe des Kindesmissbrauchs und am Ende nur noch getrieben, verfolgt, krank und hoch verschuldet. Es ist das traurige Ende eines tragischen Lebens. Keine Kindheit, keine PrivatsphĂ€re, aber ein riesen Talent. Psychische Krankheiten und einige Absonderlichkeiten sind da nur logisch.

Und dann das, Michael Jackson gab im MĂ€rz bekannt, dass er im Sommer mit einem furiosen Konzert-Marathon zurĂŒckkehren wolle. In kĂŒrzester Zeit waren die ĂŒber eine Million Karten ausverkauft. Doch Jacko war wohl in Wirklichkeit zu schwach und so stellte man ihm in den letzten Wochen etliche Fitness-Trainer, Ärzte und Coaches beiseite, die ihn aufpĂ€ppeln sollten. Hat er sich etwa mit den Vorbereitungen ĂŒbernommen?

Wir werden es wohl nie erfahren, genauso wenig wie die Welt Michael Jackson vergessen wird. Und natĂŒrlich, wie das immer in solchen FĂ€llen so ist, gibt es auch schon die ersten GerĂŒchte Ă  la Elvis. Doch im Prinzip mĂŒssen wir uns wohl damit abfinden: Eine große Legende des Musikbusiness ist von uns gegangen…

Was man nun mit den gekauften Tickets machen soll, ist noch nicht bekannt. Man wird sie wohl zurĂŒckgeben können. Sobald man genaures weiß, erfahrt ihr es natĂŒrlich hier. Aber das dĂŒrfte wahren Fans in diesem Moment auch ziemlich egal sein…

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Emiliana Torrinis Hit “Jungle Drum” – Der Sommerhit 2009?

25. Juni 2009 Keine Kommentare

Meist sind das ja die OhrwĂŒrmer, die uns am meisten begleiten. Sie kommen aus dem nichts und dann bekommt man sie nicht mehr aus dem Kopf. Ähnlich ĂŒberrascht wie wir war wohl auch die SĂ€ngerin Emiliana Torrini selbst, denn als ihr Song “Jungle Drum” im Finale bei “Germany’s Next Topmodel” bei einem der Live-Walks gespielt wurde, wollten auf einmal alle wissen, was das fĂŒr ein toller Sound ist.

Ohne, dass es eine Single gab, wurde der Song zu einem der erfolgreichsten in der letzten Zeit. Über 500.000 Menschen klickten in kĂŒrzester Zeit das Video auf youtube an, “Jungle Drum” schoss auf Platz eins der iTunes-Charts und in Windeseile auch auf Platz zwei der deutschen Charts. Radiosender spielen das Lied rauf und runter und jeder ist im Dschungel-Fieber. In unseren Augen könnte es DER Sommerhit 2009 werden.

Hinter “Jungle Drum” steckt die sĂŒĂŸe SĂ€ngerin Emiliana Torrini. Die Tochter einer IslĂ€nderin und eines Italieners lebt in Island und ist wohl die heißeste Neuentdeckung der Insel. Ihr Sound ist ungewöhnlich und dabei aber absolut eingĂ€ngig. Sie mischt alle möglichen Musikstile, von Ethno ĂŒber Jazz bis hin zu rockigen Elementen und heraus kommen Popsongs der besonderen Art.

1999 hatte Torrini ihr DebĂŒt, 2005 kam dann erst das Nachfolgealbum “Fisherman’s Woman” auf den Markt. Ihre QualitĂ€ten als Songschreiberin bewies sie zwischendrin auch: Sie schrieb Kylie Minogue ihren Hit “Slow” auf den Leib und fĂŒr den “Herr der Ringe”-Soundtrack den Titel “Gollum’s Song”, den sie auch selbst sang. Nun ist ihr neues Album “Me and Armini” auf dem Markt. Mal sehen, wie das abschneidet. Unsere Empfehlung der Woche…

Und natĂŒrlich ist Emiliana auch auf Tour:

  • 10.07.09 Berlin, Fritz Radiofestival
  • 20.07.09 Karlsruhe, Zeltival festival
  • 24.07.09 Jena, Kulturarena
  • 17.10.09 Essen, Weststadthalle
  • 19.10.09 Heidelberg, Karlstorbahnhof
  • 20.10.09 Hamburg, Stage Club
  • 21.10.09 Berlin, Festsaal Kreuzberg

Gabriel Shear und das Hardstyle-Album „Strong Vibration“- Wird die Clubwelt vibrieren?

24. Juni 2009 Keine Kommentare

Gabriel Shear ist ein talentierter junger KĂŒnstler, der sich seit Jahren in der Welt der Clubs und Diskotheken aufhĂ€lt. Musikalisch geht es in diesen LokalitĂ€ten eher hĂ€rter zur Sache und das Gehör sollte absolut robust sein. Die Musik nennt sich Hardstyle oder auch Hardjump Style und ist geprĂ€gt von fetten Beats, tiefen BĂ€ssen und hĂ€mmernden Rhythmen. Die AnhĂ€nger dieses Styles können sich durchaus in eine Art Ekstase befördern, wenn sie sich im Tanz und in der Bewegung voll darauf einlassen. Auch Körperkontakt – Ă€hnlich wie beim Pogo frĂŒherer Zeit – ist durchaus ĂŒblich und lĂ€sst alle Beteiligten krĂ€ftig ins Schwitzen kommen.

Gabriel Shear ist seit Jahren in dieser Szene zu Hause. Er kennt die Protagonisten und auch die Fans sehr genau. Irgend wann war es ihm einfach zu wenig und auch zu simpel, immer zur gleichen Musik zu tanzen. Er wollte selbst etwas bewegen. So fing er an, sich mit der Struktur der Hardstyle-Music eingehend zu beschĂ€ftigen und entwickelte bald den Wunsch, selbst musikalisch schöpferisch in dieser Richtung tĂ€tig zu werden. Daß diese Musik hauptsĂ€chlich mit dem Computer realisiert wird, war ihm schnell klar. Auch die ersten Programme mit den entsprechenden Sounds und Beats hielten schnell Einzug auf Gabriels Rechner. Er begann zu experimentieren, merkte aber schnell, dass wesentlich mehr dazu gehört, guten Hardstyle zu produzieren, als einfach nur wahllos Rhythmusfragmente aneinander zu reihen. Das Ganze brauchte eine kreative Aussage, eine Struktur und sogar eine Seele. Gabriel Shear hat sich immer geĂ€rgert, wenn Menschen, die diese Musik nicht mochten, sie als primitiv und hirnlos bezeichneten. Er wusste nun, dass dies nicht so war und umso leidenschaftlicher stĂŒrzte er sich in die Arbeit. Er entwickelte Track um Track und ließ seinen Emotionen in langen nĂ€chtlichen Sessions freien Lauf. Der letzte Tick fehlte aber immer noch und so suchte Gabriel Hilfe bei professionellen Musikern. Da war aber wenig zu holen. Nur das Label Songhouse sprang auf seine Ideen an und nahm das gesamte Projekt unter die Fittiche. Unter der Regie von Songhouse wurden Gabriels Tracks geordnet und musikalisch ergĂ€nzt. Schlechte Ideen wurden ausgemustert und die guten Ideen ausgebaut. Heraus gekommen ist ein fĂŒr die Fans dieses Styles sehr ansprechendes Album mit 13 Tracks. Man kann gespannt sein, wie es in der Clubszene ankommt. Gabriel selbst kann jedenfalls sehr stolz darauf sein.

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