Gabriel Shear ist ein talentierter junger KĂŒnstler, der sich seit Jahren in der Welt der Clubs und Diskotheken aufhĂ€lt. Musikalisch geht es in diesen LokalitĂ€ten eher hĂ€rter zur Sache und das Gehör sollte absolut robust sein. Die Musik nennt sich Hardstyle oder auch Hardjump Style und ist geprĂ€gt von fetten Beats, tiefen BĂ€ssen und hĂ€mmernden Rhythmen. Die AnhĂ€nger dieses Styles können sich durchaus in eine Art Ekstase befördern, wenn sie sich im Tanz und in der Bewegung voll darauf einlassen. Auch Körperkontakt â Ă€hnlich wie beim Pogo frĂŒherer Zeit â ist durchaus ĂŒblich und lĂ€sst alle Beteiligten krĂ€ftig ins Schwitzen kommen.
Gabriel Shear ist seit Jahren in dieser Szene zu Hause. Er kennt die Protagonisten und auch die Fans sehr genau. Irgend wann war es ihm einfach zu wenig und auch zu simpel, immer zur gleichen Musik zu tanzen. Er wollte selbst etwas bewegen. So fing er an, sich mit der Struktur der Hardstyle-Music eingehend zu beschĂ€ftigen und entwickelte bald den Wunsch, selbst musikalisch schöpferisch in dieser Richtung tĂ€tig zu werden. DaĂ diese Musik hauptsĂ€chlich mit dem Computer realisiert wird, war ihm schnell klar. Auch die ersten Programme mit den entsprechenden Sounds und Beats hielten schnell Einzug auf Gabriels Rechner. Er begann zu experimentieren, merkte aber schnell, dass wesentlich mehr dazu gehört, guten Hardstyle zu produzieren, als einfach nur wahllos Rhythmusfragmente aneinander zu reihen. Das Ganze brauchte eine kreative Aussage, eine Struktur und sogar eine Seele. Gabriel Shear hat sich immer geĂ€rgert, wenn Menschen, die diese Musik nicht mochten, sie als primitiv und hirnlos bezeichneten. Er wusste nun, dass dies nicht so war und umso leidenschaftlicher stĂŒrzte er sich in die Arbeit. Er entwickelte Track um Track und lieĂ seinen Emotionen in langen nĂ€chtlichen Sessions freien Lauf. Der letzte Tick fehlte aber immer noch und so suchte Gabriel Hilfe bei professionellen Musikern. Da war aber wenig zu holen. Nur das Label Songhouse sprang auf seine Ideen an und nahm das gesamte Projekt unter die Fittiche. Unter der Regie von Songhouse wurden Gabriels Tracks geordnet und musikalisch ergĂ€nzt. Schlechte Ideen wurden ausgemustert und die guten Ideen ausgebaut. Heraus gekommen ist ein fĂŒr die Fans dieses Styles sehr ansprechendes Album mit 13 Tracks. Man kann gespannt sein, wie es in der Clubszene ankommt. Gabriel selbst kann jedenfalls sehr stolz darauf sein.
Sie zĂ€hlen zu den ambitioniertesten und wohl aufregendsten Live-Acts unserer Zeit. Nun sind Muse, mit ihrem neuen Album “The Resistance” im GepĂ€ck auf groĂer Tour. Und auch wir in Deutschland haben das GlĂŒck in den Genuss eines Muse-Konzerts kommen zu können.
Seit ihren AnfĂ€ngen hat sich das Trio aus dem englischen Devon kontinuierlich gesteigert. Ihre Shows und auch ihre Musik sind klangvoller und bombastischer geworden. Kein Wunder also, dass sie mit Preisen nur so ĂŒberhĂ€uft werden und sich Fans und auch Kritiker in ihren LobgesĂ€ngen fast ĂŒberschlagen.
Auch mit ihrem fĂŒnften Studioalbum “The Resistance” schlagen Muse wieder zu. Es wurde von der Band selbst produziert und von Mark “Spike” Stent, der auch schon fĂŒr Oasis, U2 oder Massive Attack arbeitete, gemixt.
Und jeder ist gespannt, wie die Show diesmal wieder aussehen wird. Wieder Akrobaten, riesige Ballons und gigantische Lichteffekte oder eher schlichter und ein wenig dezenter? Doch wĂŒrde das zu Muse und ihrem Sound passen?
In zwei Konzerten können sich im Herbst auch die deutschen Fans davon ein Bild machen:

Green Day auf ihrer American Idiot Tour © Flickr/ sister72
Seit ihrem furiosen “Comeback”-Album “American Idiot” haben die Jungs von Green Day eine kleine kreative Pause eingelegt. Doch nun sind die Drei wieder zurĂŒck und das mit neuem Album und groĂer Welttournee.
Bereits in “American Idiot” haben die Punkrocker das amerikanische Werte- und Gesellschaftsbild heftigst kritisiert. Anlass war auch hier die Politik von George W. Bush. Nun ist Bush weg, doch fĂŒr Green Day gibt es immer noch viel in der Gesellschaft zu tun, trotz Obama und trotz des vielbesungenen Change.
Und so steht auch das neue Album wieder im Zeichen der Gesellschaftskritik, ja, es ist sogar noch dĂŒsterer geraten als sein VorgĂ€nger. “21st Century Breakdown” prangert u.a. die Wirtschaftskrise und die endlose Gier der westlichen Welt an. So kann man hier wahrlich vom Zusammenbruch des 21. Jahrhunderts sprechen.
Absolut hörenswertes Album und natĂŒrlich eine absolut hörenswerte Tour…
Green Day sind fĂŒr fĂŒnf Konzerte in Deutschland:
- 05.10.09 Köln, LANXESS arena
- 07.10.09 Berlin, o2 World
- 08.10.09 Hamburg, Color Line Arena
- 14.10.09 Dortmund, Westfalenhalle
- 03.11.09 MĂŒnchen, Olympiahalle
Tipp: Ganz hartgesottene Fans können bei eventim eine direkte Konzertreise nach Paris buchen, mit Hotel, Anfahrt, Ticket etc.
In letzter Zeit lockert Xavier Naidoo immer mehr seine bisher relativ strikte Trennung zwischen seinem Solo-Programm und der Arbeit mit den Söhnen Mannheims. Was beim “Wettsingen in Schwetzingen” im historischen Rokoko-Theater im Kleinen begann, hat sich dieses Jahr nun zu einer groĂen Tour entwickelt.
Und so haben Fans die Gelegenheit beide im Doppelpack in den groĂen Hallen und Arenen des Landes zu bejubeln. Das Ganze startet erst einmal mit der groĂen OpenAir-Premiere am 10. Juli in der legendĂ€ren Berliner WaldbĂŒhne.
Von Mitte Oktober bis Anfang Dezember prÀsentieren sich dann Xavier Naidoo und die Söhne Mannheims in individuellen, aufeinander folgenden Doppelkonzerten.
Am 12. Juni hat, passend zum Release des neuen Albums der Söhne Mannheims “IZ ON”, der Vorverkauf fĂŒr die Tickets begonnen. Man muss also schnell sein… Und weil der Doppelpack so schön ist, haben Fans bis zum 16. August die Möglichkeit 10% ermĂ€Ăigte Kombitickets fĂŒr beide Konzerte an einem Veranstaltungsort zu kaufen.
Nachdem die Jungs von Placebo so einige Festivals gerockt haben, steht jetzt fest, dass sie im November und Dezember diesen Jahres noch einmal fĂŒr ein paar Konzerte nach Deutschland zurĂŒckkommen.
Ihr neuestes Album “Battle For The Sun” ist gerade erschienen und, wie zu erwarten war, stĂŒrmt es gerade die Charts. Und das zurecht, Placebo prĂ€gen seit Jahren durch ihren eigenwilligen Sound und vor allem die besondere Stimme von Frontmann Brian Molko das Musikgeschehen. Sie gehören zu den letzten wirklich kreativen Bands im Einheitsbrei des Popbusiness.
Nun stehen also die Termine fĂŒr ihre Deutschlandtour fest. Tickets solltet ihr euch schnell sichern, denn sie werden mit Sicherheit in Windeseile weg sein. Placebo ist absolut empfehlenswert und damit unser Konzerttipp der Woche!
Das sind die Tourdates:
- 09.11.09 Stuttgart, Hans-Martin-Schleyer-Halle
- 10.11.09 Hamburg, Color Line Arena
- 21.11.09 Leipzig, Arena
- 22.11.09 Berlin, Arena Berlin
- 24.11.09 Mannheim, SAP-Arena
- 26.11.09 MĂŒnchen, Olympiahalle
- 04.12.09 Köln, LANXESS arena