
cc by wikimedia/ Andréas Hagström
Die deutsche Band Kraftwerk hat international MaĂstĂ€be gesetzt. Sie gelten als die Pioniere des Elektro-Pop und haben etliche groĂe KĂŒnstler beeinflusst. GegrĂŒndet wurde die Band aus DĂŒsseldorf im Jahr 1970 von Ralf HĂŒtter und Florian Schneider. In diesem Jahr wird man Kraftwerk im Rahmen einer einzigartigen Konzertreihe im New Yorker Musuem of Modern Art (MoMA) erleben können.
Songs wie âAutobahnâ, âWir sind Roboterâ oder auch âDas Modelâ machten sie weltweit bekannt. Sie waren die erste Band, die es mit einem deutschsprachigen Song in die US-Charts schaffte. Noch heute gilt ihr Sound in den USA als Beispiel fĂŒr die deutsche Musikszene.
Das MoMA veranstaltet regelmĂ€Ăig auch besondere Film- und Konzertreihen. Kraftwerk werden dabei in diesem Jahr ihre letzten acht Alben in acht Konzerten auffĂŒhren. Die Musiker werden selbst anwesend sein, was man bei Kraftwerk erwĂ€hnen muss, und haben sich natĂŒrlich wieder etliche Effekte wie 3D-Videos zu den einzelnen StĂŒcken einfallen lassen.

cc by flickr/Allie_Caulfield
In Passau findet dieses Jahr aller Voraussicht nach ein Open-Air Musikfestival statt, und zwar im dortigen Stadtteil Kohlbruck auf dem Messeplatz. Ob es letztlich dazu kommt, ist jedoch noch nicht entschieden. Denn das Ordnungsamt hat noch keine Genehmigung fĂŒr das Open Air Festival erteilt. Der Graf soll als Headliner mit seiner Band “Unheilig” auftreten, sodass das Open Air Konzert vor allem fĂŒr Fans des Grafen interessant sein dĂŒrfte.
Das Haupthindernis der fehlenden behördlichen Genehmigung bleibt aber weiter bestehen. Problematisch ist vor allem eine richtige EinschĂ€tzung der Anzahl der Konzertbesucher. Dies lĂ€sst sich im Vorhinein nur schwer abschĂ€tzen, selbst mit der Band “Unheilig” als Headliner.
Im Jahre 2006 hat es bereits schon ein Mal ein Open Air Festival gegeben. Damals agierten Christina StĂŒrmer und Xavier Naidoo als Headliner. Die damalige Besucherzahl betrug ungefĂ€hr 4500 Zuschauer. Dieses Mal rechnen die Veranstalter jedoch mit bis zu 10 000 Besuchern. Hieraus ergĂ€be sich ein massives Parkplatzproblem. Solange dieses Problem nicht von den Veranstaltern ĂŒberzeugend gelöst werden kann, ist es höchst fraglich, ob das Ordnungsamt die Genehmigung fĂŒr das Konzert erteilt.
Als Termin fĂŒr das Konzert planen die Veranstalter Sonntag, den 5. August. ZunĂ€chst war der Freitag als Tag des Events geplant gewesen. Hiervon nahmen die Veranstalter aber Abstand, nachdem das Ordnungsamt ihnen mitteilte, dass dieser Tag wahrscheinlich zu einem Verkehrschaos in der Passauer Innenstadt fĂŒhren wĂŒrde.
Das Konzert soll bereits um 18 Uhr beginnen, damit noch genĂŒgend Zeit fĂŒr Zugaben bleiben. Man möchte vor Mitternacht mit dem Konzert fertig sein. So soll gewĂ€hrleistet werden, dass es keine Beschwerden wegen Ruhestörung bei der Polizei gibt. Es bleibt abzuwarten, ob das Festival stattfinden kann und ob der Graf dann als Headliner auftreten wird.

cc by wikimedia/ asterix611
Wenn Weltstars sterben, dann trauern nicht nur Millionen Fans, sondern es gibt auch immer wieder Plattenbosse, die sich dann die HĂ€nde reiben. So manch ein KĂŒnstler scheint zynischerweise tot wertvoller zu sein als lebendig. Dies konnten wir bei Michael Jackson ebenso sehen wie bei Amy Winehouse. Im Falle des viel zu frĂŒhen Todes der Soul-SĂ€ngerin Whitney Houston ist dies leider nicht anders.
Nach der Todesnachricht reagierten die Verantwortlichen sofort und erhöhten die Preise fĂŒr ihre Alben drastisch. So zahlte man zum Beispiel 30 Minuten nach dem Bekanntwerden des tragischen Todes fĂŒr die Best-of-Alben âThe Ultimate Collection” und âWhitney â The Greatest Hits” auf iTunes ganze 60 Prozent mehr als davor!
Die Fans protestierten zwar und bezeichneten dieses Verhalten als zynisch und parasitĂ€r, trotzdem wurde wie wild gekauft. Die Best-of-Alben kletterten in den Top10 weiter nach oben und Whitneys gröĂter Hit âI will always love youâ landete auf Platz eins und kickte somit sogar Adeles Rekordsong âRolling in the deepâ von der Spitzenposition.

cc by wikimedia/ David Shankbone
Im MĂ€rz erscheint Madonnas neues Album âMDNAâ und dazu gibt es natĂŒrlich auch die entsprechende Welttournee. Berlin wird am 28. Juni die Station der Queen of Pop in Deutschland sein. Jedoch ist ein Ticket fĂŒr ein Madonna-Konzert alles andere als gĂŒnstig. Je nach Platz kann man schon mal ĂŒber 300 Euro fĂŒr eine Karte zahlen.
Einigen Fans gehen diese Preise schon lange zu weit und sie beschwerten sich lautstark. Madonna selbst zeigt sich jedoch (wieder einmal) wenig einsichtig mit ihren Fans und meinte dazu nur, dass sich Menschen stĂ€ndig Dinge wie Handtaschen fĂŒr 300 Dollar oder mehr kaufen wĂŒrden.
So könnten ihre Fans doch auch das ganze Jahr ĂŒber hart arbeiten, das Geld sparen und dann zu ihrer Show kommen. Sie sei es schlieĂlich wert. Na, ob dies der eine oder andere Fan nach dieser ignoranten Aussage auch noch denkt, sei dahingestellt. Kaufen wir lieber die fĂŒnfzigste 300-Dollar-Handtasche in dieser Woche…

cc by wikimedia/ CHR!S
Sie waren einst die erfolgreichste Girlgroup der Welt. Im Jahr 2000 gingen die Spice Girls dann erst einmal getrennte Wege. Doch wie das meist mit solch erfolgreichen Gruppen ist. Irgendwann versucht man an alte Erfolge anzuknĂŒpfen. 2007 kamen die Spice Grils fĂŒr eine Welttournee zusammen. Danach wurde es wieder still um sie, zumindest als Gruppe.
Nun sieht es so aus, als wĂŒrden es die FĂŒnf in diesem Jahr noch einmal versuchen. Offenbar sollte dies noch streng geheim sein, doch Melanie Brown, den meisten wohl noch als Mel B bekannt, verplapperte sich in einem Interview. Als ein australischer Reporter sie nach den GerĂŒchten um ein Comeback fragte, sagte sie, dass man ja das Diamantene ThronjubilĂ€um der Queen vor sich habe.
Im selben Atemzug fiel ihr ihr Patzer zwar auf, jedoch war es dann bereits zu spĂ€t. Es scheint also sicher, dass die Spice Girls sich zumindest fĂŒr dieses eine Konzert noch einmal zusammentun. Dieses wird am 4. Juni im Buckingham Palace stattfinden.