Immer wieder landen in den letzten Jahren Gruppen aus einem Bereich, von dem man es nicht wirklich erwarten wĂŒrde, Pop-Hits. Ob es nun gregorianische Chöre sind oder eben einfach drei Priester, die eine CD aufnehmen, sind.
Letztere sind momentan in Frankreich besonders angesagt. Les PrĂȘtres, die Priester, nennen sie sich schlicht und ergreifend. Ihr erstes Album âSpiritus Deiâ landete mit ĂŒber 500.000 verkauften Exemplaren auf Platz zwei der Charts.
Und wie entsteht so eine klerikale Pop-Formation? Na, wie alle, ĂŒber ein Casting. Ein Bischof wollte Geld fĂŒr die VergröĂerung einer Kirche und ein Schulprojekt in Madagaskar sammeln und rief daher zum Casting auf. Ein Seminarist, ein Vikar und ein Pfarrer ĂŒberzeugten am Ende und kamen in die Band.
Inzwischen musste der Bischof sein Sekretariat vergröĂern um die vielen Medienanfragen zu bewĂ€ltigen. Les PrĂȘtres arbeiten bereits an ihrem zweiten Album. Offenbar sehnen sich die Menschen geradezu nach etwas, was sich von dem ĂŒblichen Pop-Kram unterscheidet. Ob hier wirklich die Kirche die Antwort ist, bleibt wohl umstritten…
Schon lĂ€nger munkelte man, dass es mit den White Stripes bald ein Ende nehmen wĂŒrde und nun ist es soweit, eine, in meinen Augen, der einflussreichsten und kreativsten Bands der letzten Jahre hat sich offiziell aufgelöst.
Man sei nicht im Streit auseinandergegangen. Vielmehr wolle man das Werk der White Stripes als das erhalten, was es ist. Schon seit lĂ€ngerem zeigte sich Jack White unzufrieden mit der Entwicklung der Band. SpĂ€testens seit ihr Hit âSeven Nation Armyâ zu einem Gassenhauer in FuĂball-Stadien wurde, reichte es dem Musiker.
Bei seinen Konzerten seien die wirklich Alternativen immer weniger geworden. Alles war ihm wohl zu sehr Mainstream, was ich durchaus verstehen kann. Seit ein paar Jahren ist Jack White eher mit anderen Projekten und Bands wie zum Beispiel den Raconteurs oder Dead Weather beschĂ€ftigt. Ihr Studioalbum âIcky Thumbâ war nun also das letzte (Studioalbum) ĂŒberhaupt.
Fans können sich nur noch auf unveröffentlichte Konzert- und Studiomitschnitte freuen. âThe White Stripes gehören nicht lĂ€nger Meg und Jack. The White Stripes gehören nun euch.â, heiĂt es auf der Homepage der Band.
Meg und Jack White haben mit ihrem ganz besonderen Sound etliche Musiker geprÀgt. LÀnger hatten sie behauptet Geschwister zu sein, doch vor ein paar Jahren kramten US-Journalisten Dokumente raus, nach denen die beiden kurze Zeit verheiratet waren. Jack White ist inzwischen der Mann von Model Karen Elson und Meg die Frau von Jackson Smith, Sohn der legendÀren Patti Smith.
Wir sind weiterhin gespannt auf alle anderen Projekte, die von den beiden (einzeln) noch so kommen werden!
Dass Stars eigene Musicals mit ihren Songs erlauben bzw. eventuell noch mitproduzieren ist mittlerweile nichts Neues mehr. Das Queen-Musical âWe will rock youâ gehört seit langem zu den beliebtesten Shows ĂŒberhaupt, genauso wie âMamma Miaâ mit den Liedern von ABBA.
Hier in Deutschland feierte vor kurzem das Udo-Lindenberg-Musical âHinterm Horizontâ Premiere und ein Musical mit der Musik von Udo JĂŒrgens gibt es auch schon. Wer jetzt denkt, dass dies schon alles ist, liegt weit daneben, denn wie es aussieht, ist dies erst der Musical-Wahn-Anfang.
So soll 2012 die Spice-Girls-Schow âViva Foreverâ in London Premiere feiern und auch Robbie Williams ist vor diesem Hype nicht sicher. GerĂŒchte besagen, dass er einem West-End-Theater erlaubt hat, aus seinen Songs ein Musical zu kreieren. Praktisch, bald mĂŒssen die Stars nicht einmal mehr selbst singen. Es reicht schon wenn sie ihren Namen hergeben und fĂŒr sich singen lassen, fast wie zum gröĂten Teil in der Mode, der Kosmetik-Branche usw…
Nachdem Lily Allen vor ein paar Wochen auf tragische Weise ihr ungeborenes Kind im sechsten Monat verlor, ist es verstÀndlicherweise ruhig um die SÀngerin geworden. So wird es wohl demnÀchst auch so bleiben, denn wer bald wieder mit einer Tour gerechnet hat, muss sich mehr als gedulden.
Lily Allen hat nun ihr eigenes Musiklabel gegrĂŒndet. âIn The Name Ofâ heiĂt es und die erste Band, die angeblich einen Vertrag bekommen hat, soll das New Yorker Duo Cuts sein. Lily möchte mit dem Label vor allem Newcomer fördern und sich selbst erst einmal im MusikgeschĂ€ft hinter den Kulissen bewegen.
Laut Medienberichten wird In The Name Of vom Musik-Giganten Sony unterstĂŒtzt: Allen hat offenbar 225.000 Dollar fĂŒr das BĂŒro und die ersten Angestellten bekommen. Hoffen wir, dass Lily mit ihrem Label bald durchstarten kann!
Es sollte ein Highlight im Konzertjahr 2011 werden. Weltstar Usher plante am Mittwoch, den 12.1. ein Konzert in der O2-Arena in Berlin. Die Location war an diesem Tag auch komplett voll und die Fans warteten und warteten und nach geschlagenen 45 Minuten hieĂ es, es falle aus.
EnttĂ€uscht zogen alle wieder nach Hause. Usher sei krank, nur blöd, dass Augenzeugen ihn den Abend ĂŒber in einer Berliner Szene-Bar gesehen haben. Nun gut, so manch einer wird ihm dies noch verziehen haben, denn am Donnerstag sollte das Konzert nun nachgeholt werden.
Wieder war die O2-Arena voll, wieder warteten die Fans. Usher startete sein Konzert, doch schon nach einer halben Stunde war wieder Schluss. Er sei noch zu krank fĂŒr den Auftritt. Na, wenn ihn das nicht mal den einen oder anderen Fan gekostet hat! Etliche Besucher, die viel Geld fĂŒr die Tickets bezahlt haben, sind stinksauer. Mag Usher die Berliner Fans nicht oder bekommt der Herr etwa StarallĂŒren? Hoffen wir, dass so etwas nicht noch einmal vorkommt, er wirklich krank war und der Veranstalter nur zu doof war, das rechtzeitig bekannt zu geben…