Das Musical Dirty Dancing

9. April 2012 Keine Kommentare

1958 Chevrolet Biscayne - flickr/dave_7

Wenn die heißen Mambo-Rhythmen erklingen, werden Erinnerungen wach. Seit 1987 verzaubert der Film „Dirty Dancing“ Generationen von Zuschauern. Die romantische Liebesgeschichte zwischen der 17jĂ€hrigen Baby und dem Tanzlehrer Johnny hat Millionen Zuschauer berĂŒhrt. Die mitreißende Musik der 60er und 80er Jahre sorgte dafĂŒr, dass der Soundtrack ĂŒber 41 Millionen Mal verkauft wurde. Kein Wunder, dass Dirty Dancing inzwischen auch als Musik-und Tanzshow auf der BĂŒhne große Erfolge feiert.

Francis „Baby“ Houseman verbringt gemeinsam mit ihren Eltern und ihrer Schwester Lisa den Sommer 1963 in der Ferienanlage Kellerman’s. Gelangweilt vom spießigen Animationsprogramm aus Scharaden und Spielen schleicht sie sich eines Abends in den Angestelltenbereich der Hotelanlange. Dort werden nachts wilde Partys gefeiert, das verbotene „Dirty Dancing“ sorgt fĂŒr erotisches Knistern. Im Mittelpunkt steht Johnny Castle, der smarte Tanzlehrer, auf den Baby lĂ€ngst ein Auge geworfen hat. Dessen Kollegin Penny gerĂ€t durch eine ungewollte Schwangerschaft in Schwierigkeiten und droht ihren Job zu verlieren, wenn sie nicht an einem wichtigen Auftritt teilnimmt. Baby springt fĂŒr sie ein, weshalb sie zunĂ€chst ein hartes Tanztraining mit Johnny absolvieren muss. Dabei kommen sich Baby und Johnny nĂ€her, doch bevor die beiden gemeinsam ins Happy End tanzen können, gibt es noch einige Turbulenzen zu ĂŒberstehen.

FĂŒr die Entwicklung der Tanzshow “Dirty Dancing – Das Original live on Stage” ist Eleanor Bergstein mitverantwortlich, die auch das Drehbuch zum Film schrieb. Deswegen können Zuschauer sich gewiss sein, die Original-Charaktere aus dem Film wieder zu sehen. Auch die Dialoge, die inzwischen Kultstatus erlangt haben, dĂŒrfen selbstverstĂ€ndlich nicht fehlen. Rasante Tanzszenen und die Superhits aus dem Film lassen das Flair der frĂŒhen Sechziger Jahre wieder auferstehen. Die BĂŒhnenshow wird auch Liebhaber des Films nicht enttĂ€uschen. Die Musicalproduktion hĂ€lt sich dicht an die Hollywoodvorgabe, und hĂ€lt dennoch einige Überraschungen bereit. ZusĂ€tzliche Tanzszenen, noch mehr Hits und tiefere Charaktere sorgen neben AltbewĂ€hrtem fĂŒr frischen Wind.

Dirty Dancing Tickets fĂŒr die mitreißende Show in Oberhausen sind bei ticketonline.de erhĂ€ltlich.

Ärger um brasilianischen Hit „Ai se eu te pego“

15. MĂ€rz 2012 Keine Kommentare
cc by wikimedia/ Michel TelĂł

cc by wikimedia/ Michel TelĂł

Es ist eher selten, dass ein Hit aus Brasilien, den Weg in die deutschen Charts schafft. Dies geschah jedoch vor ein paar Wochen als der Fußball-Star Ailton das Lied „Ai se eu te pego“ im Dschungelcamp auf RTL immer wieder vor sich hin sang. Nicht nur hierzulande war der Song jedoch ein Hit. Ein echter GlĂŒcksfall fĂŒr den Interpreten Michel TelĂł. Jedoch hat aller Erfolg meist auch seine Schattenseiten und das Urheberrecht an dem Titel beschĂ€ftigt nun die brasilianischen Gerichte.

Drei brasilianische Studentinnen behaupten im Jahr 2006 die Idee zu dem Lied gehabt zu haben. Eingetragen wurde der Song spÀter auf die SÀngerin Sharon Acioly und den Komponisten AntÎnio Diggs. Gleichzeitig verklagen die drei jungen Frauen auch die Musikverlage.

Bisher kam es leider noch zu keiner endgĂŒltigen Entscheidung. Bis dahin werden alle Einnahmen aus dem Lied auf ein Sperrkonto eingezahlt. Nun geht es darum, alle EinkĂŒnfte aus dem Song innerhalb von 60 Tagen offenzulegen. Mal sehen, zu welcher Entscheidung die Richter am Ende kommen…

B-parade in Berlin nimmt nach Loveparade-UnglĂŒck neuen Anlauf

8. MĂ€rz 2012 Keine Kommentare
cc by wikimedia/ Denis Apel

cc by wikimedia/ Denis Apel

Die Loveparade war in Berlin jahrelang eine echte Institution, die am Ende nicht mehr nur Techno-JĂŒnger begeisterte. Irgendwann fand die Parade in der Hauptstadt ein Ende und wurde an anderen Veranstaltungsorten gefeiert. Den traurigen Schlusspunkt bildete dann die Katastrophe in Duisburg im Juli 2010, wo in einer Massenpanik 21 Menschen ums Leben kamen.

Die B-parade konnte sich nach der Love Parade bisher nicht in Berlin etablieren und wurde natĂŒrlich auch von dem UnglĂŒck in Duisburg ĂŒberschattet. In diesem Jahr wollen die Veranstalter einen neuen Anlauf wagen. Die Finanzierung der B-parade wĂŒrde bereits stehen und auf die Stadt Berlin keine Kosten zukommen.

NatĂŒrlich lege man den Fokus besonders auf das Thema Sicherheit. Noch warten die Veranstalter jedoch auf die Genehmigung. Wird diese erteilt soll die B-parade am 21. Juli losrollen. Auf den Wagen sollen sich dieses Mal auch einzelne LĂ€nder prĂ€sentieren können. Zudem soll sich auf der Straße des 17. Juni nicht nur alles um Techno drehen, sondern auch andere elektronische Musik sei erwĂŒnscht.

Monkees-SĂ€nger Davy Jones ist gestorben!

1. MĂ€rz 2012 Keine Kommentare
cc by wikimedia/ Karla Kaulfuss

cc by wikimedia/ Karla Kaulfuss

Es ist eine Nachricht, die die Musik-Welt schockt, Davy Jones, einer der Lead-SÀnger der britischen Kultband The Monkees ist im Alter von nur 66 Jahren verstorben. Dies wurde am gestrigen Mittwoch offiziell bestÀtigt.

The Monkees waren wohl eine der ersten offiziellen Casting-Bands der Pop-Geschichte. 1965 wurden Davy Jones, Micky Dolenz, Michael Nesmith und Peter Tork fĂŒr eine Fernsehserie zusammengewĂŒrfelt. Songs wie „I’m a Believer“ oder „Daydream Believer“ machten sie weltberĂŒhmt.

Nach dem Aus der Serie löste sich die Gruppe 1968 offiziell auf, trat jedoch im Laufe der Jahrzehnte immer wieder gemeinsam auf. Mitte Februar dieses Jahres stand Davy Jones noch in New York auf der BĂŒhne. Er war Vater von vier Töchtern und lebte mit seiner dritten Ehefrau in Indiantown in Florida.

Ironischerweise hatte er vor wenigen Monaten noch in einem Interview gesagt, dass er laut seinen Ärzten das Herz eines 25-JĂ€hrigen habe. Nun starb er jedoch plötzlich und viel zu frĂŒh an einem Herzinfarkt.

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Kraftwerk: Konzertreihe im New Yorker MoMA

23. Februar 2012 Keine Kommentare
cc by wikimedia/ Andréas Hagström

cc by wikimedia/ Andréas Hagström

Die deutsche Band Kraftwerk hat international MaßstĂ€be gesetzt. Sie gelten als die Pioniere des Elektro-Pop und haben etliche große KĂŒnstler beeinflusst. GegrĂŒndet wurde die Band aus DĂŒsseldorf im Jahr 1970 von Ralf HĂŒtter und Florian Schneider. In diesem Jahr wird man Kraftwerk im Rahmen einer einzigartigen Konzertreihe im New Yorker Musuem of Modern Art (MoMA) erleben können.

Songs wie „Autobahn“, „Wir sind Roboter“ oder auch „Das Model“ machten sie weltweit bekannt. Sie waren die erste Band, die es mit einem deutschsprachigen Song in die US-Charts schaffte. Noch heute gilt ihr Sound in den USA als Beispiel fĂŒr die deutsche Musikszene.

Das MoMA veranstaltet regelmĂ€ĂŸig auch besondere Film- und Konzertreihen. Kraftwerk werden dabei in diesem Jahr ihre letzten acht Alben in acht Konzerten auffĂŒhren. Die Musiker werden selbst anwesend sein, was man bei Kraftwerk erwĂ€hnen muss, und haben sich natĂŒrlich wieder etliche Effekte wie 3D-Videos zu den einzelnen StĂŒcken einfallen lassen.

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