Viele Künstler aus dem Showbiz haben ja inzwischen eine Biographie veröffentlicht. Egal ob selbstgeschrieben oder nicht, oft ist diese nicht annähernd so erfolgreich wie ihr Hauptcharakter. Jetzt stellt man sich aber nicht gerade in die Buchhandlung, um in die ersten Kapitel reinzulesen und landet deshalb ab und an mal einen Fehlkauf.
Wie gut, dass es das Web 2.0 gibt, denn das Geld für ein schlechtes Buch kann man sich jetzt sparen und lieber in Konzertkarten investieren
Liviato heißt das Zauberwort. Zwar ist die Seite noch relativ jung, deckt aber bereits die gängigsten Genres ab und bietet somit eigentlich Jedem etwas Passendes.
Das Prinzip ist denkbar einfach: Statt das Original zu kaufen und sich stundenlang durchzukämpfen, liest man binnen Minuten die Zusammenfassung.
Gefällt der erste Eindruck, kann man das Werk ja später noch kaufen
Einmal (kostenlos) angemeldet, kann man auch selbst Zusammenfassungen schreiben und die dafür erhaltenen
Punkte gegen tolle Prämien (z.B. Gutscheine für Amazon) eintauschen.
Gerade in Zeiten der Krise sind solche Filme wie Schwerkraft wie ein kleiner Befreiungsschlag und vor allem, wenn er noch so gut gemacht ist. Nicht umsonst wurde er mit Preisen überhäuft, wie zum Beispiel dem First Steps Award, dem Max-Ophüls-Preis und sogar eine Nominierung für Hauptdarsteller Fabian Hinrichs für den Deutschen Filmpreis.
Für den angepassten Bankangestellten Fredreik Feinermann (Hinrichs) wird sein Leben durch einen Schock aus den Bahnen geworfen: Ein Kunde erschießt sich vor seinen Augen. Doch wie geht man damit um? So weitermachen wie sein gefühlloser Chef ihm rät? Feinermann kann sein Gewissen nicht beruhigen und so bricht er aus Rache bei seinem Chef ein. Blöd nur, dass er dort seine Kreditkarte verliert. Sein Kumpel Vince (Jürgen Vogel), der eine einschlägige Vergangenheit hat, soll ihm aus der Patsche helfen und ihm neue Impulse geben.
Zusammen gehen die beiden nachts auf Raubzug, ausgerechnet bei den Kunden, die Frederik tagsüber bedient. Ein Hauch von Anarchie weht Frederik um die Nase, während Vince seine Verbrecherkarriere eigentlich am liebsten beenden möchte. Doch am Ende werden sie beiden von der harten Realität eingeholt…
Ausgezeichnetes Kino! Wahrscheinlich nichts für Fans von flachen Komödien, aber für alle, die Tiefe in der Geschichte suchen und auch schwarzen Humor vertragen können.
Wer hätte gedacht, dass das Ganze solch ein Erfolg wird? Knapp zehn Tage nach ihrem Sieg bei „Unser Star für Oslo“ stürmt Lena Meyer-Landrut die Charts und so wie es aussieht ist halb Deutschland im Lena-Fieber.
So gelang ihr das, was in der ganzen Geschichte der deutschen Charts noch niemand vorher schaffte: Sie enterte mit gleich drei Songs gleichzeitig die Top 5. Ihr Song „Satellite“ schoss auf die eins. Die zwei anderen Titel, die sie in der Show gesungen hatte, zogen hinterher: „Bee“ erreichte Rang drei und „Love Me“ landete auf der vier. Ein absoluter Rekord! Bei den Download-Charts sieht es genauso aus: Dort belegen die drei Songs die vorderen drei Plätze.
Und, obwohl Lenas Mitstreiterin Jennifer Braun im Finale nicht gewann, kann sie auch nicht klagen. Ihr Song „I care for you“ belegt Platz zehn und ihre Versionen von „Bee“ und „Satellite“ die Plätze 21 und 32.
Gar nicht mal schlecht, Herr Raab! Wenn das Publikum in Oslo Lena nur annähernd so liebt wie wir Deutschen, haben wir wirklich keinen Grund zur Sorge! Ach ja, sie startet übrigens auf Platz 22 im Eurovision Songcontest…
Seit Freitag kennen wir ihn, unseren Beitrag zum Eurovision Songcontest in Oslo. Und was für ein Beitrag! Lena Meyer-Landrut legte ja schon fast einen Durchmarsch zur Spitze hin. Vielen mag es so gegangen sein wie uns: Als wir Lena zum ersten Mal sahen, dachten wir, dieses Mädel muss einfach nach Oslo fahren und vor allem weiter Musik machen.
Sowieso war die gesamte Casting-Show „Unser Star für Oslo“ extrem gelungen und vor allem eine erfrischende Abwechslung zu dem sonstigen Casting-Mist, wo man man eh nur den Eindruck hat, dass die Kandidaten ausgenützt werden.
Hier ist es aber anders: Natürlich steckt auch hinter Raab und Co. ein Geschäft, aber sie waren eindeutig auf der Suche nach einem Talent, einem Musiker. Und alleine das war schon eine Wohltat, egal ob man den Sound nun mag oder nicht. Auch schön war, dass die Menschen echt wirkten und nicht so hochgestylt wurden. Kompliment!
Jedenfalls hoffen wir, dass Lena in Oslo mit ihrem Song „Satellite“ ganz weit kommt. Das offizielle Video zu dem Song gibt es bereits hier zu sehen. Und hier noch ein Interview mit der sympathischen Hannoveranerin:
Darauf haben die Fans von Lady Gaga, die inzwischen ja zahlreich sind , länger warten müssen, denn endlich kommt sie auch im Rahmen ihrer „Monster Ball Tour“ für drei Konzerte nach Deutschland.
Über Miss Germanotta müssen wir an dieser Stelle wahrscheinlich nicht viele Worte verlieren. Nur, dass sie der absolute Überflieger des letzten Jahres in Sachen Pop war und die Branche vor allem optisch ganz schön auf den Kopf gestellt hat. Es ist eine riesiger Hype um die Lady ausgebrochen, die einen hassen und die anderen lieben sie, doch vorbei kommt niemand an ihr.
Diesen Freitag, den 12. März, beginnt nun der Vorverkauf für ihre Konzerte. Hier heißt es mal wieder schnell sein, denn die Tickets sind garantiert ganz fix ausverkauft.
An folgenden Terminen ist Lady Gaga hierzulande zu sehen:
10.5.2010: Hamburg, Color Line Arena
11.5.2010: Berlin, o2 World
24.5.2010: Oberhausen, König-Pilsener-Arena