
cc by Flickr/ roland
War früher das Internet häufig eine eher illegale Bezugsquelle für Musik, so hat es sich langsam zu einem seriösen Markt entwickelt. Gut jeder dritte deutsche Internetnutzer kauft seine Musik inzwischen online, wie der Branchenverband Bitkom unter Berufung auf eine Umfrage mitteilte.
Vor zwei Jahren lag dieser Wert noch bei 24 Prozent, heute schon bei 37 Prozent. Dies entspricht rund 19 Millionen Usern, die online ihre Lieblingsmusik erwerben, entweder direkt als Download oder Als Bestellung einer CD oder DVD.
Wie zu erwarten sind vor allem die jüngeren von dieser Methode begeistert. So nutzen 42 Prozent der 14- bis 28-Jährigen das Internet zum Kauf von Musik. Bei den 30- bis 49-Jährigen sind es 39 Prozent und bei den 50- bis 64-Jährigen ist es immerhin noch knapp jeder Dritte.
Bei den Rentnern setzen 21 Prozent auf diese Methode, wohingegen 43 Prozent der berufstätigen User und sogar 47 Prozent der Hausfrauen Songs online erwerben. Der Preis für ein Lied liegt aktuell im Schnitt bei 1,06 Euro, was wohl auch zum Erfolg beiträgt.

cc by wikimedia/ Chasewc91
Die Outfits von Lady Gaga sind inzwischen ja fast schon kein Gesprächsthema mehr, denn langsam ist man die Fummel fast schon gewohnt und die ausgefallenen Schuhe. Nun sollen in den Augen der Sängerin die Fans beweisen, in was für irre Fummel sie sich selbst schmeißen können.
Am 8. Juni wird auf Facebook ein Contest starten, bei dem Gaga-Fans Fotos von sich in den schrillsten Kostümen einreichen können. Wer mitmachen möchte sollte sich auf jedem Fall am Stil der Sängerin orientieren. Langweilig ist hier out. Schrille Farben sind in, z.B. mit Produkten von Designern wie Desigual. Diejenigen mit den kreativsten und skurrilsten Looks bekommen ein Ticket für ein exklusives Konzert mit der Sängerin.
Dieses soll in kleinerem Rahmen am 13. Juli in der Town Hall in Sydney stattfinden. Also, rein in die KostĂĽme, denn nur die loyalsten und fantasievollsten Fans von Lady Gaga kommen in diesen Genuss.

cc by flickr/ Daniel Kruczynski
Man muss aufhören, wenn es am schönsten ist. So oder so ähnlich muss Stefan Raab gedacht haben, als er vor wenigen Tagen verkündete, dass er im kommenden Jahr in Baku nicht mehr beim Eurovision Songcontest beteiligt sein wolle.
Dies gilt offenbar auch fĂĽr das Format „Unser Star fĂĽr…“, das, wenn es nach ProSieben und dem NDR geht, auch weiterhin als Grundlage fĂĽr den Vorentscheid dienen soll. Raab sagte, dass er nicht mehr als Moderator, Juryvorsitzender, Komponist oder musikalischer Produzent dabei sein wolle. Das Eurovision-Songcontes-Finale 2011 in Deutschland sei fĂĽr ihn der absolute Höhepunkt gewesen.
Nun gut, so ganz wird Raab sich sicher nicht zurückziehen können, denn er ist mit seiner Firma Raab TV an Brainpool beteiligt, welche wohl auch künftig den Vorentscheid produziert. Wie das Ganze genau ablaufen soll, ist noch unklar.

cc by wikimedia/ Daniel Ogren
Viele haben nach der verheerenden Katastrophe in Japan Angst in das Land zu reisen. Doch so manch ein Star lässt sich davon nicht abschrecken. So sagte auch Teenie-Schwarm Justin Bieber seine Konzerte in Japan nicht ab.
Alle Einnahmen seines Konzerts in Osaka spendete er für die Opfer des Erdbebens und des Tsunamis. Zudem besuchte er einige Kids, die in der Stadt Osutchi leben, die von der Katastrophe vollkommen zerstört wurde.
Justin zeigte sich sehr bewegt über die Ereignisse und natürlich auch das Treffen mit den Menschen vor Ort. Auf Twitter sagte er nach dem Treffen, dass man durch solche Stärke und Kraft, die die Leute dort beweisen, erst wieder merke, was wirklich wichtig im Leben ist.

cc by wikimedia/ Athyllis
Es ist die größte TV-Live-Show der Welt und um so stolzer sollten wir eigentlich sein, dass sie dieses Jahr im eigenen Land stattfindet und Lena zum zweiten Mal mit eigentlich gar nicht so schlechten Chancen für Deutschland antritt. Doch wie wir Deutschen immer so sind, wir finden immer ein Haar in der Suppe und immer etwas zu meckern.
So zeigen sich viele Medien eher hämisch, allen voran natürlich die Konkurrenz der RTL- und Springer-Presse. Nichtsdestotrotz zeigen viele großes Interesse an dem ESC und feierten bereits beim ersten Halbfinale.
Folgende Künstler bzw. Länder schafften es dort ins Finale: Serbien mit Nina und dem Song „Caroban“, Russland und Alexey Vorobyov mit „Get You“, die Schweiz mit Anna Rossinelli und „In Love For a While“, Georgiens Eldrine und „One More Day“, Finnland mit Paradise Oskar und „Da Da Dam“, Island und Sjonni’s Friends mit „Coming Home“, Ungarn und Kati Wolf mit „What About My Dreams“, Griechenland und Loukas Yiorkas feat. Stereo Mike mit „Watch My Dance“, Litauen und Evelina Sasenko mit „C’est Ma Vie“ und Aserbaidschan mit Ell/Nikki und dem Song „Running Scared“.
Heute Abend gibt es noch das zweite Halbfinale bis sich dann am Samstag alles entscheidet. Wir drĂĽcken Lena auf jeden Fall die Daumen, egal, was so manch einer sagt…