Seit gestern folgt in den Medien ein Aufschrei auf den anderen. Warum der ganze Trubel? Na klar, es wurde bekannt, dass Robbie Williams heute einen kostenlosen kleinen Gig in Berlin spielt.
Wann? Um 16:00 Uhr vor der Max-Schmeling-Halle am Prenzlauer Berg. Das Ganze wird offensichtlich von ProSieben organisiert, denn der Sender fĂ€hrt seit lĂ€ngerem eine groĂe Werbekampagne mit ihm, ĂŒbertrĂ€gt heute um 22:40 Uhr eine Spezialausgabe des Promimagazins “red!” mit dem Konzert als Inhalt und zeigt den Auftritt selbst am 5. November um 0:30 Uhr.
Alle, die heute nicht hinkönnen verpassen also nichts! FĂŒr alle anderen, die Robbie von Nahem sehen wollen, gilt heute frĂŒhzeitig erscheinen, denn man kann ausgehen, dass es richtig voll wird. Und das kann ich schon jetzt bestĂ€tigen (wohne ca. 500 m entfernt… )!
So wie es aussieht wird der britische Superstar mit einem Truck vorfahren und seine neue Single “Bodies” und ca. vier weitere Songs aus seinem neuen Album “Reality Killed The Video Star” performen. Es wird also nur ein kurzes Intermezzo.
Trotz allem eine gelungene PR-Aktion, besonders nachdem “Bodies” von 0 auf 1 in die Charts geschossen ist. Nicht verpassen!
Berlins Last Minute Theaterticketservice hat jetzt offiziell am Alexanderplatz 8 geöffnet. TĂ€glich ab 14 Uhr gibt es hier wieder von ĂŒber 300 Berliner Kultureinrichtungen Tickets zum halben Preis am AuffĂŒhrungstag.
Nutzungsvereinbarung fĂŒr den Standort wurde mit dem EigentĂŒmer des ehemaligen Saturn-GebĂ€udes am Alex, der IC Immobilien Service GmbH und ARTICKET jetzt abgeschlossen. HEKTICKET musste am 25.Juni 2009 in der Karl Liebknechtstr.12 schlieĂen, weil das GrundstĂŒck vom Liegenschaftsfond an die Hilpert AG verkauft werden sollte.
Damals teilte das GrĂŒnflĂ€chenamt Mitte mit, eine sofortige RĂ€umung des HEKTICKET Kioskes sei notwendig, weil die BaumaĂnahmen fĂŒr das Hotel der Hilpert AG unmittelbar nach der RĂ€umung beginnen. Zwischenzeitlich sind 4 Monate ohne BautĂ€tigkeit am ehemaligen Standort des HEKTICKET Kiosk vergangen. In dieser Zeit musste HEKTICKET den Ticketverkauf in der Filiale in Berlin-Mitte vorĂŒbergehend einstellen.
Umso erfreulicher ist jetzt zu Beginn der Theatersaison die Neueinrichtung von HEKTICKET auf dem Alexanderplatz als zentralen Info – und Beratungspunkt fĂŒr Kulturveranstaltungen in der Hauptstadt.
Die Berliner BĂŒhnen begrĂŒĂen die neue Möglichkeit, ihre Produktionen jetzt am Alexanderplatz den Berlinern und den Besuchern der Stadt zu prĂ€sentieren.
AnlĂ€sslich des 20-jĂ€hrigen Mauerfall-JubilĂ€ums wird in Berlin natĂŒrlich krĂ€ftig gefeiert. VortrĂ€ge hier, Ausstellungen da, Party hier, Gedenken da. Doch Berlin wĂ€re nicht Berlin, wenn sie sich nicht etwas ganz besonderes einfallen lassen wĂŒrden: Und so fallen vom 1. bis zum 4. Oktober die Riesen in die Hauptstadt ein.
Ja, Sie haben richtig gelesen. In einem viertĂ€gigen TheaterstĂŒck ziehen der GroĂe und der Kleine Riese (bis zu 15 m hohe Puppen!) mitten durch das Herz der Stadt. Es ist eine Geschichte von Wiedersehen nach langer Trennung und soll den Berlinern noch einmal die Emotionen der friedlichen Revolution von 1989 ins GedĂ€chtnis rufen. (mehr Infos aus riesen-in-berlin.de)
In einem wahrlich gigantischen MĂ€rchen ziehen die Figuren des legendĂ€ren StraĂentheaters Royal De Luxe vorbei an historischen SchauplĂ€tzen, wie dem Roten Rathaus, dem Schlossplatz, dem Potsdamer Platz oder dem Brandenburger Tor.
Dieses ganze Spektakel ist natĂŒrlich kostenlos! Diese Magie sollte man sich nicht entgehen lassen!
Alle Konzerte der Toten Hosen in Berlin waren ratz fatz ausverkauft. Wer letzte Woche daher kein GlĂŒck hatte, sollte sich morgen Abend unbedingt vor dem SO36 in Berlin anstellen. Denn hier hat man am Mittwoch, den 2. September, die Chance Campino und Co. in einer einmaligen und vor allem engen ClubatmosphĂ€re zu sehen.
Bekanntlich steht das legendĂ€re SO36 kurz vor der SchlieĂung und so haben sich die Hosen bereit erklĂ€rt als zusĂ€tzlichen Dank an die treuen Berliner Fans und natĂŒrlich fĂŒr das SO eine Art Benefiz-Konzert zu veranstalten.
Die Jungs spielen fĂŒr lau. Der komplette Erlös aus dem Eintritt (29 Euro pro Karte) geht an das SO. Tickets gibt es nur morgen Abend, also am 1. September, von 20 Uhr bis 23 Uhr an der Konzertkasse 36 in der OranienstraĂe 29! Nichts wie hin, das wird wirklich einmalig!
Achtung: Um Schwarzmarkthandel zu vermeiden, werden die Tickets personalisiert und auf zwei StĂŒck pro Person begrenzt. Also unbedingt fĂŒr jede Person, die mit will, einen Ausweis parat haben!
âWir wollen nicht, dass Filme von jungen Leuten bloĂ bei Youtube vergammeln.â Roman Hagenbrock (21) und Jannis Funk (20) vom Verein Freygeist e.V. organisieren am 29.8. das Filmfest âJugendfreyâ im Kino Babylon am Rosa-Luxemburg-Platz. Berliner Filmemacher bis 25 Jahre sind ab sofort aufgerufen, ihre Machwerke bis zum 20. August einzusenden.
Angefangen hat alles 2006, als Fritz Schumann, damals Schulsprecher am John-Lennon-Gymnasium (JLG) das erste JLG-Filmfest veranstaltete. Er fĂŒhlte, dass junge Filme ein Publikum verdienen. Aus dem kleinen Schulfest in der Aula wurde bis 2008 ein richtiges Festival im echten Kino, mit Berichterstattung im Fernsehen, rotem Teppich und allem Drum und Dran.
Die Neuauflage 2009 soll das noch toppen. Zwar ist GrĂŒnder Fritz Schumann fĂŒr eine Weile in Japan, aber seine Mitstreiter stellen das Festival dennoch auf die Beine. Von der Schule haben sie sich losgesagt, machen als Verein unter neuem Namen weiter. âWir sind das einzige freie Filmfest von Jugendlichen fĂŒr Jugendlicheâ, betont Funk, der wie sein Kollege Hagenbrock im Herbst ein Filmstudium aufnehmen wird. Markus Blumenthal von der Jungen Filmproduktion unterstĂŒtzt die beiden nach KrĂ€ften. âMir gefĂ€llt der Ansatz, die Filmer nicht mit ihren Ideen alleine zu lassen: Jeder der einen Film einreicht, kann am 29.8. tagsĂŒber an einem von drei Film-Workshops teilnehmen.â
Auch anderen gefĂ€llt das Konzept: âJugendfreyâ wurde von der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung unter 270 Projekten ausgewĂ€hlt und mit 1000 EUR sowie dem Plus-Punkt-Kultur ausgezeichnet. âDas ist eine tolle BestĂ€tigung fĂŒr unsâ, freut sich Hagenbrock. Wer beim Filmfest dabei sein möchte â als Zuschauer oder mit einem eigenen Film, findet alle Infos unter www.jugendfrey.de