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Gabriel Shear und das Hardstyle-Album „Strong Vibration“- Wird die Clubwelt vibrieren?

24. Juni 2009 Keine Kommentare

Gabriel Shear ist ein talentierter junger KĂŒnstler, der sich seit Jahren in der Welt der Clubs und Diskotheken aufhĂ€lt. Musikalisch geht es in diesen LokalitĂ€ten eher hĂ€rter zur Sache und das Gehör sollte absolut robust sein. Die Musik nennt sich Hardstyle oder auch Hardjump Style und ist geprĂ€gt von fetten Beats, tiefen BĂ€ssen und hĂ€mmernden Rhythmen. Die AnhĂ€nger dieses Styles können sich durchaus in eine Art Ekstase befördern, wenn sie sich im Tanz und in der Bewegung voll darauf einlassen. Auch Körperkontakt – Ă€hnlich wie beim Pogo frĂŒherer Zeit – ist durchaus ĂŒblich und lĂ€sst alle Beteiligten krĂ€ftig ins Schwitzen kommen.

Gabriel Shear ist seit Jahren in dieser Szene zu Hause. Er kennt die Protagonisten und auch die Fans sehr genau. Irgend wann war es ihm einfach zu wenig und auch zu simpel, immer zur gleichen Musik zu tanzen. Er wollte selbst etwas bewegen. So fing er an, sich mit der Struktur der Hardstyle-Music eingehend zu beschĂ€ftigen und entwickelte bald den Wunsch, selbst musikalisch schöpferisch in dieser Richtung tĂ€tig zu werden. Daß diese Musik hauptsĂ€chlich mit dem Computer realisiert wird, war ihm schnell klar. Auch die ersten Programme mit den entsprechenden Sounds und Beats hielten schnell Einzug auf Gabriels Rechner. Er begann zu experimentieren, merkte aber schnell, dass wesentlich mehr dazu gehört, guten Hardstyle zu produzieren, als einfach nur wahllos Rhythmusfragmente aneinander zu reihen. Das Ganze brauchte eine kreative Aussage, eine Struktur und sogar eine Seele. Gabriel Shear hat sich immer geĂ€rgert, wenn Menschen, die diese Musik nicht mochten, sie als primitiv und hirnlos bezeichneten. Er wusste nun, dass dies nicht so war und umso leidenschaftlicher stĂŒrzte er sich in die Arbeit. Er entwickelte Track um Track und ließ seinen Emotionen in langen nĂ€chtlichen Sessions freien Lauf. Der letzte Tick fehlte aber immer noch und so suchte Gabriel Hilfe bei professionellen Musikern. Da war aber wenig zu holen. Nur das Label Songhouse sprang auf seine Ideen an und nahm das gesamte Projekt unter die Fittiche. Unter der Regie von Songhouse wurden Gabriels Tracks geordnet und musikalisch ergĂ€nzt. Schlechte Ideen wurden ausgemustert und die guten Ideen ausgebaut. Heraus gekommen ist ein fĂŒr die Fans dieses Styles sehr ansprechendes Album mit 13 Tracks. Man kann gespannt sein, wie es in der Clubszene ankommt. Gabriel selbst kann jedenfalls sehr stolz darauf sein.

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