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Artikel Tagged ‘Kino’

Neue Kinofilme im April

27. März 2011 Keine Kommentare

Der Monat April wartet gleich mit einer ganzen Reihe von wahren Blockbustern auf, die die Zuschauermassen wieder in die Kinosäle Deutschlands locken sollen. Gleich zu Beginn des Monats kommt mit “The Fighter” einer der Oscargewinner dieses Jahres in die Kinos. Die Boxerbiographie, in denen sowohl Mark Wahlberg, Christian Bale als auch Melissa Leo in den Rollen glänzen staubte gleich zwei der begehrten Preise ab und glänzt mit grandioser Optik als auch einer gefĂĽhlvollen Inszenierung.

Noch ein bisschen martialischer geht es bei “The Mechanic” zu. In dem Remake des Charles Bronson-Klassikers von 1972 mimt Actionstar Jason Statham den Auftragskiller Arthur Bishop, dessen Spezialität es ist die Morde an seinen Opfern wie Unfälle aussehen zu lassen. Doch auch fĂĽr die jĂĽngsten Kinogänger kommt mit “Rio” ein echter Topfilm in die Kinos. In dem liebevoll gestalteten 3D-Animation merkt Blu, der sich eigentlich als letzter Vertreter einer besonders seltenen Ara-Spezies geglaubt hat, dass es doch noch eine Dame fĂĽr ihn geben und somit eine Chance auf den Fortbestand seiner Art geben könnte. Also geht’s raus aus dem heimischen Käfig und auf nach Rio, wobei es jedoch ein gewaltiges Problem gibt: Blu kann unglĂĽcklicherweise nicht fliegen.

Im Verlauf des Monats kommen mit “Battle: Los Angeles” und “Fast Five” gleich noch zwei namhafte Actionspektakel dazu. Auch die Comicverfilmung “Thor” sollte man auf dem Zettel haben: Ganz im Stile der Marvelvorlage wird hier der antike Gott fĂĽr sein egoistisches Verhalten zu einem Leben unter Menschen verdonnert und muss im Anschluss die Welt vor bösen Mächten schĂĽtzen.


Ein weiteres Remake eines Kultklassikers kommt hingegen mit “Brighton Rock” auf den Markt. Hier geht es um dem Absturz von Pinkie (Sam Riley), der zu den Zeiten der Mods & Rocker ein gefährliches Leben auf der Ăśberholspur lebt. DarĂĽber hinaus gibt es noch eine ganze Reihe weiterer Filme, die in die Kinos kommen, schaut man mal in die Liste der Filme bei Filmstarts.

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Schwerkraft – Deutsches Kino at its best!

31. März 2010 Keine Kommentare

Gerade in Zeiten der Krise sind solche Filme wie Schwerkraft wie ein kleiner Befreiungsschlag und vor allem, wenn er noch so gut gemacht ist. Nicht umsonst wurde er mit Preisen überhäuft, wie zum Beispiel dem First Steps Award, dem Max-Ophüls-Preis und sogar eine Nominierung für Hauptdarsteller Fabian Hinrichs für den Deutschen Filmpreis.

Für den angepassten Bankangestellten Fredreik Feinermann (Hinrichs) wird sein Leben durch einen Schock aus den Bahnen geworfen: Ein Kunde erschießt sich vor seinen Augen. Doch wie geht man damit um? So weitermachen wie sein gefühlloser Chef ihm rät? Feinermann kann sein Gewissen nicht beruhigen und so bricht er aus Rache bei seinem Chef ein. Blöd nur, dass er dort seine Kreditkarte verliert. Sein Kumpel Vince (Jürgen Vogel), der eine einschlägige Vergangenheit hat, soll ihm aus der Patsche helfen und ihm neue Impulse geben.

Zusammen gehen die beiden nachts auf Raubzug, ausgerechnet bei den Kunden, die Frederik tagsĂĽber bedient. Ein Hauch von Anarchie weht Frederik um die Nase, während Vince seine Verbrecherkarriere eigentlich am liebsten beenden möchte. Doch am Ende werden sie beiden von der harten Realität eingeholt…

Ausgezeichnetes Kino! Wahrscheinlich nichts für Fans von flachen Komödien, aber für alle, die Tiefe in der Geschichte suchen und auch schwarzen Humor vertragen können.

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Waris Dirie’s Autobiographie „WĂĽstenblume“ kommt ins Kino – Gewinnspiel zum Kinostart

16. September 2009 Keine Kommentare

Haus-der-Literatur.de, das Magazin für den Literatur- und Buchmarkt, verlost exklusiv drei Exemplare des Romans „Wüstenblume“ von Waris Dirie. Die bewegende Autobiographie des somalischen Models kommt am 24. September in die Kinos, natürlich kann man auch die Buchzusammenfassung online lesen.

Zahlreiche Zuschauer können dann den mitreißenden Weg der 13-jährigen Waris (gespielt von Liya Kebede) hautnah miterleben: Dem Leben als einfaches Nomadenmädchen in der afrikanischen Wüste entflieht Waris, als sie mit einem wesentlich älteren Mann zwangsverheiratet werden soll. Nach einer lebensgefährlichen Odyssee durch die Wüste gelangt sie in die somalische Hauptstadt Mogadischu. Durch Verwandte ihrer Mutter erhält sie eine Anstellung bei dem somalischen Botschafter in London – doch statt eines schönen Lebens in einer europäischen Metropole, erwartet sie dort harte Knechtschaft durch ihre neuen Arbeitgeber. So darf das junge Mädchen beispielsweise jahrelang das Haus nicht verlassen.

Schließlich gelingt Waris Dirie der Absprung in ein selbstbestimmtes Leben in London. Sie nimmt eine Stelle in einer Fastfood-Filiale an. Dort geschieht eines Tages das Unglaubliche: Der Starfotograf Terry Donaldson (gespielt von Timothy Spall) entdeckt Waris Dirie. Eine atemberaubende und glamouröse Karriere als internationales Topmodel nimmt ihren Anfang. Alles könnte so traumhaft sein, wäre da nicht dieses dunkle Geheimnis, das Waris aus der somalischen Wüste mitgebracht hat …

Lesen Sie auf Haus-der-Literatur.de mehr über den Buchinhalt, die Autorin sowie den Kinofilm der am 24. September in die Kinos kommt und gewinnen Sie ihr eigenes Exemplar von „Wüstenblume“.

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Kurzfilmfestival „Jugendfrey 2009“ im Babylon Berlin – Call for Entries

5. August 2009 Keine Kommentare

jugenfrey-film-festival„Wir wollen nicht, dass Filme von jungen Leuten bloß bei Youtube vergammeln.“ Roman Hagenbrock (21) und Jannis Funk (20) vom Verein Freygeist e.V. organisieren am 29.8. das Filmfest „Jugendfrey“ im Kino Babylon am Rosa-Luxemburg-Platz. Berliner Filmemacher bis 25 Jahre sind ab sofort aufgerufen, ihre Machwerke bis zum 20. August einzusenden.

Angefangen hat alles 2006, als Fritz Schumann, damals Schulsprecher am John-Lennon-Gymnasium (JLG) das erste JLG-Filmfest veranstaltete. Er fĂĽhlte, dass junge Filme ein Publikum verdienen. Aus dem kleinen Schulfest in der Aula wurde bis 2008 ein richtiges Festival im echten Kino, mit Berichterstattung im Fernsehen, rotem Teppich und allem Drum und Dran.

Die Neuauflage 2009 soll das noch toppen. Zwar ist Gründer Fritz Schumann für eine Weile in Japan, aber seine Mitstreiter stellen das Festival dennoch auf die Beine. Von der Schule haben sie sich losgesagt, machen als Verein unter neuem Namen weiter. „Wir sind das einzige freie Filmfest von Jugendlichen für Jugendliche“, betont Funk, der wie sein Kollege Hagenbrock im Herbst ein Filmstudium aufnehmen wird. Markus Blumenthal von der Jungen Filmproduktion unterstützt die beiden nach Kräften. „Mir gefällt der Ansatz, die Filmer nicht mit ihren Ideen alleine zu lassen: Jeder der einen Film einreicht, kann am 29.8. tagsüber an einem von drei Film-Workshops teilnehmen.“

Auch anderen gefällt das Konzept: „Jugendfrey“ wurde von der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung unter 270 Projekten ausgewählt und mit 1000 EUR sowie dem Plus-Punkt-Kultur ausgezeichnet. „Das ist eine tolle Bestätigung für uns“, freut sich Hagenbrock. Wer beim Filmfest dabei sein möchte – als Zuschauer oder mit einem eigenen Film, findet alle Infos unter www.jugendfrey.de