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BEYOND – Ab 25. Juli 2013 im CHAMÄLEON Theater in Berlin

27. Juni 2013 2 Kommentare
BEYOND in Berlin

BEYOND in Berlin

Ab dem 25. Juli 2013 kann man in Berlin im ChamÀleon Theater die Vorstellung BEYOND bewundern. Bei diesem Event handelt es sich um eine Mischung aus Akrobatik, Tanz und Theater, die, Àhnlich wie die Blue Man Group den Zuschauer in die Vorstellung mit einbezieht.

Inszeniert und produziert wurde dieses Event vom Macher von Wunderkammer by C!rca. Als tollkĂŒhn, humorvoll und atemberaubend bewirbt diese Show sich selber, und die Vorschau auf die Show bestĂ€tigt diesen ersten Eindruck. Die KostĂŒme sind liebevoll gemacht, die Akrobatik kunstvoll und die BĂŒhnengestaltung originell.

Der Zirkus, der sich in der Machart am literarischen Meisterwerk von Lewis Carol „Alice im Wunderland“ orientiert, imponiert mit Akrobatik am Rande des menschlich möglichen.  Die britische Zeitung „The Guardian“ bezeichnete die Vorstellung als:  “Ridiculously charming and outrageously skilled” (Wahnsinnig charmant und empörend begabt). Wir können uns also freuen.

Ab Ende Juli ist die Vorstellung jeden Abend um 19.00 bzw. 21.00 Uhr anzusehen. Der Einlass erfolgt jeweils ab einer Stunde vorher. Die Ticketpreise bewegen sich je nach Wochentag, Uhrzeit und Sitzplatz im Rahmen von 36,- EUR bis hin zu 49,-EUR und sind ĂŒber die Hotline, bzw. an der Theaterkasse zu bekommen.

Weitere Informationen zu den Vorstellungen von Beyond in Berlin finden sich auf der Webseite des ChamÀleon-Theaters, wo man sich ebenfalls eine Videopreview ansehen kann.

Josef Hader: “Hader muss weg”

24. Februar 2010 Keine Kommentare
Hader muss weg, Foto: Lukas Beck

Hader muss weg, Foto: Lukas Beck

Wer das Programm von Josef Hader “Hader muss weg” noch nicht gesehen hat, (was eigentlich fast unmöglich ist, denn er ist damit seit 2004 auf Tour), dem sei ein solcher Abend wĂ€rmstens ans Herz gelegt.

Hader, das ist Theater, Kabarett, Kunst, tolle Texte und ein schwarzer Humor, dass Monty Python daran ihre Freude gehabt hÀtten.

In seinem genialen Programm seziert er mal wieder aufs SchĂ€rfste unsere Gesellschaft. In sieben Leben tritt Hader auf (oder auch nicht?), sieben verpfuschte Leben, die ĂŒber Leichen gehen, die fĂŒr ihren Besitz alles tun…

Am besten man sieht es sich selbst an. Wir ziehen unseren Hut vor Josef Hader und sind froh, dass es solche Leute heute noch gibt!

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Die Riesen kommen nach Berlin

28. September 2009 Keine Kommentare

AnlĂ€sslich des 20-jĂ€hrigen Mauerfall-JubilĂ€ums wird in Berlin natĂŒrlich krĂ€ftig gefeiert. VortrĂ€ge hier, Ausstellungen da, Party hier, Gedenken da. Doch Berlin wĂ€re nicht Berlin, wenn sie sich nicht etwas ganz besonderes einfallen lassen wĂŒrden: Und so fallen vom 1. bis zum 4. Oktober die Riesen in die Hauptstadt ein.

Ja, Sie haben richtig gelesen. In einem viertĂ€gigen TheaterstĂŒck ziehen der Große und der Kleine Riese (bis zu 15 m hohe Puppen!) mitten durch das Herz der Stadt. Es ist eine Geschichte von Wiedersehen nach langer Trennung und soll den Berlinern noch einmal die Emotionen der friedlichen Revolution von 1989 ins GedĂ€chtnis rufen. (mehr Infos aus riesen-in-berlin.de)

In einem wahrlich gigantischen MĂ€rchen ziehen die Figuren des legendĂ€ren Straßentheaters Royal De Luxe vorbei an historischen SchauplĂ€tzen, wie dem Roten Rathaus, dem Schlossplatz, dem Potsdamer Platz oder dem Brandenburger Tor.

Dieses ganze Spektakel ist natĂŒrlich kostenlos! Diese Magie sollte man sich nicht entgehen lassen!

Hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack…



Peter Zadek ist tot! – Die Großen des Theater schwinden dahin

30. Juli 2009 Keine Kommentare

In der vergangenen Nacht ist wieder einer der großen Theaterregisseure unserer Zeit von uns gegangen. Mit Peter Zadek stirbt nach und nach eine Generation von Theatermachern, die es so heute nicht mehr gibt, die sich noch etwas trauten, die auch freier handelten und handeln konnten.

Nun mĂŒssen wir uns auch von Peter Zadek verabschieden. Er lebte fĂŒr das Theater, ja, war das Theater. Das Leben war ĂŒberbordende Lust, die in all ihren, ob tragischen oder komischen Facetten, nirgends so gut wie im Theater dargestellt werden konnte.

Einfach war er sicherlich nie, einfach waren auch seine Inszenierungen nicht, fĂŒr Publikum und Schauspieler. Doch gerade in dieser Schwere fand sich wieder eine ansteckende Leichtigkeit. Zadek zeigte uns das Leben. Und so ist es natĂŒrlich kein Wunder, dass er sich gerne mit Kritikern, Geldgebern und Meinungsmachern anlegte.

Er gehörte einer Theatergeneration an, die frei ihre Kunst verfolgen wollte. Ohne AttitĂŒden, ohne den Druck sogenannter “Sponsoren”. Sie nahmen sich diese Freiheit einfach. Vor kurzem George Tabori, jetzt Zadek. Was wird passieren, wenn Peymann und Co. auch nicht mehr da sind?

Mit ihnen scheint der letzte Vorhang eines wilden und kĂŒnstlerisch freien Theaters zu fallen. Was danach kommt ist nur noch das Suchen, das Hangeln von einem Skandal zum nĂ€chsten, das Klettern von einem Geldgeber zum nĂ€chsten…

Die FAZ hat Zadek einen langen Artikel gewidmet.

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